Herzogenburg kann aus dem Vollen schöpfen - Brunn als letzte Testspielherausforderung

SC Herzogenburg belegte nach der ersten Saisonhälfte mit nur fünf Punkten den 14. und letzten Platz in der 2. Landeliga West, der Verein hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt aber nicht aufgegeben und sicherte sich die Dienste von Coach Gerhard Henke. Auch am Kader für das Frühjahr wurde gebastelt und die Mannschaft punktuell verstärkt. Andrej Brcak und Denis Lacic werden in der Rückrunde nicht mehr für Herzogenburg auflaufen, dafür wurden drei Akteure verpflichtet. Aus der Slowakei kamen Leonard Dubec und Branislav Vitek, außerdem gelang es dem Verein, sich auf der Stürmerposition mit Marko Jeremic, der zuletzt bei Guntramsdorf spielte, zu verstärken. "Wir hatten noch mit einem Außenverteidiger gerechnet, der zusagte, 5 vor 12 aber ärgerlicherweise wieder absagte. Sonst haben wir das bekommen, war wir wollten", erklärt Henke.

Fast durchwegs positive Testergebnisse

10 Wochen Vorbereitung stehen beim Tabellenletzten am Programm, dabei ist man laut Herzogenburgs Trainer gut im Rennen. Mit Florian Heiderer ist derzeit ein Spieler leicht angeschlagen, sonst sind aber alle Akteure fit und man kann aus dem vollen schöpfen. Auch die Testergebnisse waren in den letzten Wochen überwiegend positiv, Landesliga Vertreter Spratzern wurde 2:1 geschlagen und gegen Rohrbach spielte man 1:1. 1 1/2 Spiele verliefen nicht so wie erwünscht, gegen Krems musste man sich nach guter erster Hälfte noch 0:5 geschlagen geben, zudem verlor Herzogenburg gegen den Gebietsligisten Hofstetten.

"Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, man hat gesehen, dass wir uns nur selbst schlagen können, wenn die kämpferische Einstellung fehlt. Dies war gegen Hofstetten der Fall, wir haben das angesprochen und die Mannschaft hat es umgesetzt. Im nächsten Match schlugen wir Langenlois 6:0", so Herzogenburgs Trainer. Diese Woche folgt noch der Probegalopp vor dem Start der Frühjahresmeisterschaft, Herzogenburg ist gegen Brunn gefordert. "Im letzten Vorbereitungsspiel werden wir noch die eine oder andere Sache ausprobieren, die Aufstellung ist schon im Kopf, wie wir in der Rückrunde beginnen könnten. In den ersten zwei Runden treffen wir gleich auf den Vorletzten und den Drittletzten, es ist keine ideale Auslosung. Jammern hilft uns aber nicht und wir wollen versuchen gut in die Saison zu kommen", blickt Gerhard Henke optimistisch ins Frühjahr.

 

 

 

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