Wieselburgs Team trainiert fleißig zu Hause - Coach Rudolf Vogel arbeitet schon an Kaderplanung für den Sommer

Durch die von der Regierung gesetzten Maßnahmen und des vom ÖFB und den Landesverbände bis auf weiteres in ganz Österreich eingestellten Spielbetriebs endete auch die klassische Vorbereitung der meisten Vereine abrupt. Die Trainings im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich wurden eingestellt und nach einer weiteren Verordnung alle Sportanlagen gesperrt. Auch SC Wieselburg setzte die Maßnahmen laut Trainer Rudolf Vogel rasch um, durch das Aussetzen des Trainingsbetriebs war klar, dass derzeit nicht gespielt werden kann. Die Spieler absolvieren daher bis auf weiteres ein Heimprogramm, unter dem Motto #klopapierchallenge und #stayathome hat der Verein auch ein Video auf seine Social-Media-Seite gestellt, das zeigt, wie man sich derzeit fithält.

"Jeder muss sich nach der Decke strecken"

"Es gibt genug Dinge, die man während der Ausgangsbeschränkungen machen kann, um seinen Körper fitzuhalten. Die Spieler können alleine Intervall- und Steigerungsläufe absolvieren, zu Hause sind Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen im Heimprogramm inkludiert", erklärt der Trainer des Tabellenelften nach der ersten Saisonhälfte der 2. Landesliga West. Für Rudolf Vogel zählt nur der SC Wieselburg und er hat auch in dieser herausfordernden Zeit für den Verein genug zu tun. "Wir arbeiten schon am Trainingsplan für die nächste Zeit aus, auch die Kaderplanung für den Sommer ist bereits gestartet."

"Für das Frühjahr sieht es meiner Meinung nach schlecht aus, obwohl natürlich noch viele hoffen, dass gespielt werden kann und alles bis Ende Juni durchgezogen wird. Die Infektionen steigen aber pausenlos und ich denke, dass wir nicht so schnell wieder zur Normalität zurückkehren können", meint Wieselburgs Coach. Für ihn wäre daher die beste Lösung, dass die gesamte Saison annulliert wird und alles im Sommer gleich bleibt. "Es sollte keinen Auf- oder Absteiger geben, auch wenn es gerade für die Ersten nach dem Herbst schwer ist. Die Vereine haben aber teils unterschiedlich viele Heim- und Auswärtsspiele gehabt und es wäre insgesamt nicht fair."

Aufgrund der fehlenden Einnahmen durch die Absage der ersten Spiele muss sich in weiterer Folge jeder Verein nach der Decke strecken und Vogel denkt, dass die Klubs im Sommer vorsichtiger bei Transfers agieren könnten. "Sponsoren sind für die Vereine wichtig, wenn sich die Wirtschaft erfängt, wird sich auch der Fußball wieder erfangen", ergänzt der Trainer von Wieselburg. "Eine Unterstützung wäre allgemein für jeden Verein super, vorrangig sind aber in dieser Zeit sicher die Gesundheit und die Wirtschaft, da steht der Fußball nicht an erster Stelle", meint Rudolf Vogel abschließend.

 

 

 

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