USC Seitenstetten freut sich über drei Rückkehrer

Der USC Seitenstetten findet sich nach der Hinrunde mit Platz acht nur auf den ersten Blick im Mittelfeld der 2. Landesliga West wieder. Während auf den Siebten Lilienfeld ganze sieben Punkte fehlen, hat man auf die Abstiegszone aktuell lediglich drei Zähler Vorsprung. Im Gespräch mit ligaportal.at wagt der Sportliche Leiter, Rene Streitner, einen Ausblick.

 

Viel Gedränge im unteren Mittelfeld

Der USC Seitenstetten blickt auf eine Hinrunde mit vielen Herausforderungen zurück. „Wir haben in der dritten Runde einen schmerzlichen Verletzten hinzubekommen, der die gesamte Herbstrunde nicht mehr spielen konnte, wir mussten damit zwei richtig gute Spieler vorgeben. Dennoch haben wir 14 Punkte geholt. In der Tabelle ist, wenn man die abgeschlagenen Amaliendorfer ausklammert, alles eng beisammen. Das ist schon eine Challenge, das zu halten, wenn wir auch am Ende der Saison Achter sind, wären wir schon sehr zufrieden“, so Rene Streitner, seines Zeichens Sportlicher Leiter des Vereins.

Bei diesem Vorhaben sehr nützlich sein könnten die Dienste von Nico Poustka. Ihn konnten die Seitenstettener nach einem halben Jahr beim SKU Amstetten wieder zurückholen. „Er hat in der Vorsaison sehr wichtige Tore für uns gemacht, wir sind happy, dass Nico wieder bei uns spielt. Sonst ist es am Transfermarkt relativ ruhig, und wir sind auch froh, dass dem so ist“, sagt Streitner, der sich auch über die Rückkehr der beiden verletzten Spieler Eder und Oberforster freut. „Es handelt sich hierbei um zwei absolute Führungsspieler, die nun wieder voll ins Training eingestiegen sind und die Vorbereitung mitmachen können.“

Seitenstetten will junge Spieler weiterentwickeln

Für den Feinschliff in der Vorbereitung ist ein Trainingslager im kroatischen Porec angesetzt. Dort wird man ein Testspiel gegen Pregarten aus der Oberösterreich-Liga absolvieren. „Wichtig ist für uns, dass wir für das Heim-Derby zu Beginn der Rückrunde gegen St. Peter an der Au topfit sind, das ist gleich unser Saisonhighlight“, so Streitner.

Bei der Formulierung der Ziele für die Rückrunde ist man sich in Seitenstetten des Umstands bewusst, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. „Aus meiner Sicht sind die ersten Fünf immer unerreichbar, die haben ganz andere Möglichkeiten beziehungsweise investieren anders. Wir sind mit einem einstelligen Tabellenplatz zufrieden. Für uns gilt es, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Wir haben ein sehr junges Team, das jede Runde etwas lernt, jede Woche ruhiger wird. Wenn man nicht ganz hinten drin steht, können sie auch ihr Potenzial abrufen, unser Ziel ist es, eine Plattform für junge Spieler zu sein und unsere Mannschaft entsprechend weiterzuentwickeln.“