Amaliendorf kann Ausfälle nicht kompensieren - Herzogenburg gewinnt nach starker erster Hälfte

Amaliendorf-Aalf.
SC Herzogenburg

Am Samstag traf SC Amaliendorf-Aalfang in der 2. Landesliga West auf SC Herzogenburg . Die Zielsetzung der Gäste war vor Spielbeginn klar definiert: man wollte den Platz keinesfalls als Verlierer verlassen, nachdem letzte Woche der erste Sieg im Frühjahr gelang. Amaliendorf feierte zuletzt zwei Siege in Folge, die Heimelf musste aber mehrere wichtige Spieler vorgeben. Im Herbst gewann Amaliendorf das direkte Duell noch klar mit 4:1.


Herzogenburg sorgt vor der Pause für die Vorentscheidung

Das Gästeteam startet stark in die Partie, macht Druck und kommt bereits früh in den Gefahrenbereich des Gegners. Herzogenburg gewinnt oft die zweiten Bälle, die Laufwege der Offensivspieler passen und man geht rasch in Front. Norbert Jankto befördert in der 11. Minute nach Angriff über die Seite den Ball über die Linie und stellt auf 0:1.

Amaliendorf kommt in Durchgang 1 nur nach einem Corner und einem Abschluss an der zweiten Stange zu einer Möglichkeit, die Heimelf findet aber sonst kein Mittel gegen den Kontrahenten. Herzogenburg ist besser und legt weiter nach, in der 31. Minute netzt erneut Norbert Jankto mit einem Schuss aus 20 Metern zum 0:2 ein. Noch vor der Pause erhöht das Auswärtsteam das Torkonto, nach Angriff über die Seite wird ein Spieler der Gäste im Strafraum gefoult, Ivan Pikulik verwandelt den fälligen Elfmeter zum 0:3 (42.).

Heimelf kommt kurz auf

Nach dem Seitenwechsel fällt Herzogenburg zunächst zurück und agiert unkonzentriert, Amaliendorf wird in der Anfangsphase stärker und deutet bei zwei Stanglpässen Gefahr an. Die Gäste lassen sonst aber nur mehr wenig zu und werden in der Folge bei Konter gefährlich. Diese werden nicht richtig fertiggespielt, Herzogenburg, hat aber das Geschehen weitgehend im Griff, verwaltetet am Ende den Vorsprung und holt den zweiten Dreier in Folge. 

Stimme zum Spiel:

Björn Wagner (Trauner Herzogenburg): Für Amaliendorf haben die Ausfälle sicher wehgetan, wir haben in der ersten Hälfte sehr gut gespielt, kamen oft über die Seite und lagen 3:0 in Führung. Nach der Pause waren wir zehn Minuten zu lässig, danach haben wir unsere Kontermöglichkeiten nicht richtig fertiggespielt."

Die Besten bei Herzogenburg; Norbert Jankto (ST), Ivan Pikulik (8er).

 

 

 

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