Schweiggers schnürt Gegner in der Schlussphase ein - Amaliendorf erkämpft Auswärtsdreier

USC Schweiggers
Amaliendorf-Aalf.

Am Sonntag empfing USC Schweiggers vor eigenem Publikum den Tabellenzwölften SC Amaliendorf-Aalfang. Das Ziel der Heimischen war klar: drei Punkte sollen die Fans zum Jubeln bringen und nach den letzten Siegen in der Meisterschaft sowie dem Erfolg im Meistercup möglichst ein Dreier nachgelegt werden. Amaliendorf steckte nach der Niederlage gegen Purgstall weiter in den Niederungen der Tabelle fest und hoffte auswärts auf Punktezuwachs.


 

Gäste treffen Mitte der ersten Halbzeit

Vor über 300 Fans agieren die Gäste vom Start weg kampfkräftig, Amaliendorf hält dagegen und versucht durch läuferischen Einsatz Paroli zu bieten. Defensiv steht das Auswärtsteam in den ersten 45 Minuten sehr gut, dennoch findet Schweiggers zwei gute Möglichkeiten auf die Führung vor Daniel Vanek taucht zweimal allein vor dem gegnerischen Schlussmann auf, seine Abschlüsse gehen aber knapp am Tor vorbei.

Amaliendorf erarbeitet sich zunächst zwei Halbchancen und geht Mitte des Abschnittes in Front, Petr Bartejs lässt nach schöner Aktion den Ball zurücktropfen, nach 29 Minuten bleibt der Tormann nur zweiter Sieger und Philipp Millner trifft mit einem scharfen Schuss via Innenstange zum 0:1 in die Maschen. Bis zur Pause passiert nicht mehr viel, die Gäste gehen mit einem knappen Vorsprung in die Kabine.

Schweiggers drängt vergeblich

In der zweiten Hälfte wird der Druck der Heimelf immer größer, Schweiggers reagiert auf den Rückstand, bringt zur Halbzeit einen frischen Spieler und hat das Heft nun ganz klar in der Hand. Amaliendorf kommt noch zu Konterchancen, die aber nicht richtig fertig gespielt werden, im Laufe des Durchganges ist man aber immer mehr mit Defensivarbeit beschäftigt.

Das Heimteam schnürt den Gegner in der eigenen Hälfte ein und kreiert sicher vier Topchancen auf den Ausgleich, der Gästekeeper erwischt aber einen starken Tag und ist mehrmals am Posten. Amaliendorf übersteht den Dauerdruck in den letzten 15 Minuten und sichert sich mit etwas Glück drei Punkte.

Stimme zum Spiel:

Klaus Doppler (Trainer Amaliendorf): "Wr waren von Beginn weg sehr kampfkräftig, unser Team hatte eine kämpferisch und läuferisch sehr gute Leistung gezeigt und war 90 Minuten sehr fokussiert. Nach der Führung in Hälfte 1 nahm der Druck des Gegners stetig zu und wir standen in der letzten Viertelstunde unter Dauerdruck. Am Ende haben wir einen etwas glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg gefeiert."

Die Besten bei Amaliendorf: Miroslav Hozda (IV), Patrick Grawatsch (TW).



 

 

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