Hektik nach Rabensteins Anschlusstreffer - Amaliendorf geht mit Sieg in die Winterpause

Amaliendorf-Aalf.
SC Rabenstein

Am Samstag empfing SC Amaliendorf-Aalfang vor eigenem Publikum den Tabellensiebten SC Rabenstein. Das Ziel der Heimischen war klar: nach dem letztwöchigen Erfolg gegen Schweiggers sollen zum Abschuss der Hinrunde drei Punkte die Fans zum Jubeln bringen. Rabenstein verlor vergangene Woche daheim knapp gegen Rohrendorf und hoffte auf Punktezuwachs im letzten Hinrundenspiel. In der Saison 2018/19 trennten sich die Teams zweimal mit einem 2:2.


 

Treffer mit erstem guten Angriff

Vor 180 Zuschauern entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei die Hausherren zunächst leichte Vorteile haben. Amaliendorf geht auch mit dem ersten guten Angriff in Front, Ondrej Novotny spielt auf die rechte Seite, Yorick Groll spielt einen guten Stanglpass und Petr Bartejs befördert in der 18. Minute den Ball zum 1:0 ins lange Eck.

Die Heimelf findet kurz darauf einen Hochkaräter auf den zweiten Treffer vor, dieses Mal geht es über die linke Seite, nach einer starken Hereingabe bringt Petr Bartejs das Leder aber nicht im Kasten unter. Rabenstein hält in den ersten 45 Minuten dagegen und spielt bemüht, wirklich gefährlich werden die Gäste aber noch noch nicht und man liegt zur Halbzeit knapp zurück.

Turbulente Schlussphase

Im zweiten Spielabschnitt werden auch die Gäste nach vorne gefährlicher. Lange bleibt es bei der knappen Führung für Amaliendorf, zu Beginn der Schlussphase legen die Hausherren zudem nach. Zdenek Volek erzielt in Minute 78 per sehenswertem Freistoß aus 25 Metern mit einem Schuss genau ins Kreuzeck das 2.0.

Rabenstein gibt aber auch nach dem zweiten Gegentor nicht auf und drängt den Gegner in die eigene Hälfte. Die Gäste schaffen auch kurz vor Schluss den Anschlusstreffer, Moritz Wimmer netzt nach 90 Minuten und einer Flanke aus kurzer Distanz zum 2:1 ein. Das Auswärtsteam wirft alles nach vorne, Amaliendorf übersteht die Schlussoffensive der Gäste und feiert einen wichtigen Heimsieg. 

Stimme zum Spiel:

Klaus Doppler (Trainer Amaliendorf): "Wir hatten zunächst leichte Vorteile und kamen nach dem Führungstor zu großen Chance auf die Vorentscheidung. Nach dem Seitenwechsel wurde auch Rabenstein gefährlicher, uns gelang per sehenswertem Freistoß das 2:0. Der Gegner hat uns in den letzten zehn bis zwölf Minuten hinten hineingedrängt und nach dem Anschlusstor wurde es noch einmal hektisch. Wir sind sehr froh, dass wir im letzten Heimspiel einen wichtigen Sieg holen konnten."

Der Beste bei Amaliendorf: Karel Vrabec (IV).

 

 

 

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