Haitzendorf schießt Amaliendorf ab und baut Tabellenführung aus

SV Haitzendorf und SC Amaliendorf-Aalfang trafen sich am Sonntagnachmittag zum dritten Saisonspiel der 2. Landesliga West. Der Tabellenführer aus dem Weinviertel gab sich auch diesmal keine Blöße und zündete ein wahres Feuerwerk gegen die Gäste aus Amaliendorf ab. Die 200 Zuseher am Sportplatz Haitzendorf kamen beim 5:0 Heimsieg ihrer Mannschaft also voll auf ihre Kosten. Das Gästeteam hingegen rutschte nach der Partie auf Tabellenrang neun ab.

Nach fünfzehn Minuten klingelte es erstmals im Kasten der Gäste, Haitzendorf-Trainer Martin Parb: „Der Dosenöffner war für uns das 1:0. Nach einem gut angetragenen Freistoß vom Stefan Nestler war Daniel Randak mit dem Kopf zur Stelle. Von da an haben wir das Spiel beherrscht.“ Keine zehn Minuten später fungierte Randak dann als Vorlagengeber mit einer zielgenauen Flanke auf Patrick Denk, der (ebenfalls per Kopf) auf 2:0 stellte. In der 39. machte Florian Schuh noch vor der Pause alles klar und besorgte nach Vorarbeit von Nestler und Randak das dritte Tor für die Gastgeber. Mit dem 3:0 ging es fünf Minuten später auch in die Pause.

Haitzendorf auch in der zweiten Halbzeit souverän

Amaliendorf-Coach Klaus Doppler versuchte, nach Wiederanpfiff mit der Einwechslung von Routinier Christian Brunner seine Abwehr zu stabilisieren. Nach einer gespielten Stunde vergab Randak eine hundertprozentige Chance für Haitzendorf, danach wurden die Gäste stärker und hielten gut dagegen. In Minute 68. traf aber Schuh erneut nach einer Eckballhereingabe vom stark aufspielenden Randak. Zehn Minuten vor Schluss schürte dann auch Denk seinen Doppelpack und netzte sehenswert nach Vorlage von Mario Rekirsch zum 5:0 ein. Haitzendorf konnte dank einer starken Leistung den dritten Sieg im dritten Spiel einfahren und bleibt damit an der Tabellenspitze.

Nur schöne Momentaufnahme für Trainer Parb

Parb ist von der Leistung seines Teams begeistert, mahnt aber gleichzeitig, kühlen Kopf zu bewahren: „Das war ein absolut tolles Heimspiel mit einer Wahnsinnsleistung. Die Mannschaft hat sich heute wieder einmal selbst belohnt für die aufgewandte Energie und die Leidenschaft, die sie auf den Platz gebracht hat. Der Sieg ist absolut gerechtfertigt und wir haben auch verdient in dieser Höhe gewonnen – wobei wir ja noch fünf, sechs Hochkaräter ausgelassen haben. Dabei haben wir gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner nur zwei Torchancen zugelassen. Jetzt gilt es, weiterhin konsequent zu arbeiten und nicht überheblich zu werden. Wir wollen diese Leistungs beibehalten und niemanden unterschätzen – das müssen wir in unseren Köpfen verankern.“

Die Besten: Daniel Randak (MF), Patrick Denk (ST)

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