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Wieselburg feiert einen ungefährdeten Sieg in der Ferne

Ein engagierter UFC St. Peter/Au ist am 5. Spieltag in der 2. Landesliga West kein Stolperstein für Tabellenführer SC Wieselburg. Der Matchplan der Hausherren wird durch einen frühen Gegentreffer schnell über den Haufen geworfen, wodurch Wieselburg in Ruhe den Vorsprung ins Ziel bringen kann. Zu klaren Torchancen kommt man jedoch über die gesamte Spieldauer hinweg ebenso nicht. Mit Fortdauer des Spiels ergeben sich immer mehr Räume für die Gäste, St. Peter/Au lässt den Spitzenreiter aber nie wegziehen.

 

Wieselburg reist als Favorit nach St. Peter/Au, wobei der Gastgeber erst einmal in dieser Saison den Platz als unterlegene Mannschaft verlassen hat. Gleich zu Beginn übernimmt Wieselburg die Kontrolle und hat Vorteile, was den Ballbesitz betrifft. In der 12. Spielminute erfolgt eine Kombination über Clemens Heindl und Gabriel Hinterberger, welcher David Zefi im Sechzehner das Leder serviert. Der Angreifer lässt noch einen Gegenspieler stehen und zirkelt das Spielgerät unhaltbar ins Eck zur Führung. Bis zur Halbzeitpause findet die Heimelf nicht den passenden Weg in dieses Spiel, auch weil Wieselburg nichts anbrennen lässt. Die Gäste kommen in den ersten 45 Minuten noch zu kleineren Halbchancen und für einen aufopferungsvoll kämpfenden UFC St. Peter/Au ist in Durchgang zwei noch alles möglich.

Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Wechsel bei Wieselburg, welcher ausschlaggebend für den weiteren Spielverlauf sein soll. Thomas Buschenreithner wird eingewechselt und tritt in Minute 69 zu einem Freistoß an. Der Joker navigiert den Ball an der Mauer vorbei und es schlägt hinter Schlussmann Maximilian Gebauer ein. Thomas Buschenreithner sorgt mit diesem sensationellem Freistoßtreffer für die erlösende Zweitoreführung. Im Anschluss ergeben sich für den noch ungeschlagenen Spitzenreiter deutlich mehr Räume, während es St. Peter/Au nicht schafft, die nötige Torgefahr auszustrahlen. In der Nachspielzeit muss David Noah Oismüller dann als letzter Mann zu einem Foulspiel greifen. Der Verteidiger wird des Platzes verwiesen, beim nachfolgenden Freistoß trifft Gabriel Hinterberger im Nachschuss nur Aluminium, wodurch es beim Spielstand von 0:2 bleibt.

 

St. Peter/Au – Wieselburg 0:2 (0:1)

Torfolge: 0:1 (12. David Zefi), 0:2 (69. Thomas Buschenreithner)

 

St. Peter/Au: Maximilian Gebauer - Fabian Kohl, David Noah Oismüller, Maximilian Strasser, Julian Schattleitner (K) - Samuel Feichtner, Qerim Idrizaj, Marko Kovjenic, Christian Aigner, Paul Nagelstrasser - Emrah Yaman

Ersatzspieler: Philipp Ortner, Oliver Steindl, Leo Nagelstrasser, Matthias Schwaiger, Patrick Hochwallner, Fabian Hirtenlehner

Trainer: DI Adnan Kaltak , MBA

 

Wieselburg: Dominic Gottsmann - Ing. Andreas Schluder, Michael Ehribauer, BEd Alexander Hiesberger, Tobias Saffertmüller - Reinhard Wurzer (K), Sebastian Punz - Clemens Heindl, David Zefi, Mag. Andreas Lahmer, Gabriel Hinterberger

Ersatzspieler: Thomas Baumann, Fabian Leitner, Philipp Wurzer, Michael Harrer, Thomas Buschenreithner, Luca Biber

Trainer: Rudolf Vogel

 

Die Auffälligsten: David Zefi (Wieselburg), Gabriel Hinterberger (Wieselburg), Thomas Buschenreithner (Wieselburg)

 

Rudolf Vogel (Wieselburg)

„Es war ein komplett verdienter Sieg. Das Spiel war von den vielen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt. Es war ein zerfahrenes Spiel, wo wir ein deutliches Übergewicht gehabt haben. Wir haben gewusst, dass St. Peter/Au über die Zweikämpfe und ein schnelles Umschaltspiel kommen wird. Wir haben erwartet, mehr Ballbesitz zu haben, doch der Platz war in keinem guten Zustand, das macht es nochmal schwieriger.“

 

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