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Haitzendorf fixiert Meistertitel und Landesliga-Aufstieg

Der SV Haitzendorf hat es geschafft! Der HSV fixierte am Samstag in der 26. und letzten Runde der 2. Landesliga West mit einem 3:0-Heimsieg gegen den SK Eggenburg den Meistertitel und damit auch den Aufstieg in die 1. NÖ Landesliga. Da Verfolger Wieselburg am Freitag gewonnen hatte, brauchten die Haitzendorfer unbedingt einen Sieg für die Meisterschaft und dies wurde souverän bewältigt. Mit 66 Punkten aus 26 Spielen wurde die Landesliga-Rückkehr fixiert, Vize-Meister Wieselburg reichten ganz starke 65 Zähler aus 26 Partien nur zu Platz zwei.

Vor rund 250 Zuschauern in Haitzendorf brachte Patrick Denk die Hausherren bereits in der ersten Minute in Führung und sorgte damit für einen idealen Auftakt. Nach der Pause sorgte ein Doppelpack von Florian Schuh in der 63. und 67. Minute dann für die endgültige Entscheidung und den klaren 3:0-Sieg des SV Haitzendorf. Mit 21 Siegen, drei Remis und nur zwei Niederlagen steht eine imposante Bilanz des Meisters zu Buche.

Ganz bitter jedoch für "Vize" Wieselburg: 20 Siege, fünf Remis und sogar lediglich eine einzige Niederlage (beim Schlager in Haitzendorf) hätten wohl in jeder anderen Saison für den Titel gereicht.

Haitzendorf-Trainer: "Sind ein würdiger Meister!"

Bei Haitzendorf-Trainer Martin Parb war der Jubel über die Meisterschaft natürlich riesengroß: "Ich kann gar nicht richtig Revue passieren lassen, was in diesem Jahr alles passiert ist. Wir haben mit Wieselburg einen Kontrahenten gehabt, der unendlich gut performt hat. Gratulation: Auch sie hätten es sich verdient! Schlussendlich hat ein Punkt für uns entschieden. Wenn man Corona dazurechnet, wo wir zuvor auch schon sehr stark gespielt haben, sind wir ein würdiger Meister."

Nach der traditionellen Bierdusche wurde es für den Erfolgscoach dann auch noch eine feuchte Angelegenheit, aber das störte Parb nicht: "Ich habe mir den Punkteschnitt der Meisterteams in Niederösterreich angesehen. Da habe ich nur ein oder zwei Mannschaften mit ähnlichen Werten gesehen, in allen anderen Ligen hätten viel weniger Punkte gereicht. Da sieht man, wieviel Nerven und Substanz es gekostet hat. Ich bin um fünf Jahre älter geworden, aber diese Mannschaft hat so viel Moral, Ehrgeiz und Teamgeist. Nach den Abgängen von Christian Schaller und Mario Rekirsch sind wir noch enger zusammengerückt und die Mannschaft hat sich heute dafür gekrönt."