Schweiggers setzt seinen Weg der Regionalität fort

Die Vorsaison verlief für den USC Schweiggers durchaus erfreulich: Der Liganeuling schaffte es auf Anhieb gut mitzuhalten und lag zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf Rang fünf. Für die anstehende Spielzeit hat man den Kader noch weiter "regionalisiert" und mit Florian Kranzl und Florian Höbarth zwei Akteure aus der Umgebung verpflichtet. Im Gegenzug gab man mit Daniel Vanek einen Legionär ab. Außerdem verließen Thomas Steinbauer und Clemens Laschober den Klub.

 

Auch in Schweiggers spürte man die Auswirkungen der Coronakrise. Das alljährliche Sportlerfest musste abgesagt werden. "Wir konnten unser Rasten-Clubbing im Februar noch durchführen. Das hätte normalerweise im Sommer stattgefunden. Letztes Jahr haben wir uns dann aber entschlossen, es in den Winter zu verlegen. Das war Glück", so Reif. So kann man auch den Rückgang an Sponsorgeldern etwas ausgleichen. "Sponsoring ist ja eine Art Luxus für die Betriebe", so Reif. "Natürlich schaut man als Unternehmer dann, wo man sparen kann. Das tut man dann eben bei solchen Dingen, anstatt bei den Mitarbeitern zu sparen", hat er Verständnis. "Wir sind ein Verein, der mit wenig Geld gut auskommt", so der Sektionsleiter. "Dennoch bin ich nicht unglücklich, wenn wir einen Sponsor zurück oder neu gewinnen. Wir legen großen Wert auf die Nachwuchsarbeit und da ist jeder Euro wichtig", betont er.

Regionalität soll zum Markenzeichen werden

"Unser Ziel ist es, möglichst viele Spieler aus der Region zu haben und so wenig wie möglich auf Legionäre angewiesen zu sein", schildert Reif die Vereinsphilsophie. Mit Daniel Vanek gab man einen solchen an Amaliendorf ab. Außerdem verlassen Clemens Laschober (Langenlois) und Thomas Steinbauer (Gföhl) den Verein. "Bei Laschober ist es so, dass er sich dieser Herausforderung stellen wollte. Außerdem wohnt er in Krems, auch die berufliche Komponente spielt bei ihm eine Rolle", erklärt Reif. Steinbauer habe den Wunsch geäußert nochmals mit seinem Freund Günter Schrenk, der in Gföhl Spielertrainer ist, zusammenzuspielen. "Außerdem musste er beruflich kürzertreten", erläutert der Sektionsleiter.

Im Gegenzug hat man sich mit weiteren Akteuren aus der Region verstärkt. Neu im Team sind Florian Höbarth (St. Martin), Florian Kranzl (Raabs), Sebastian Steininger und Marcel Steindl (beide Waldhausen). Bei den beiden letzteren handelt es sich um Perspektivenspieler, denen Reif viel zutraut: "Sie sind große Talente, brauchen aber noch Zeit", erklärt er. Anders verhält es sich bei den gestandeneren Höbarth und Kranzl, sie sind von Anfang an als Kaderspieler eingeplant. "Sie sind beide im Mittelfeld flexibel einsetzbar, was uns natürlich sehr hilft", betont Reif. 

Als Favoriten im Meisterschaftsrennen sieht er neben Seitenstetten und Ybbs vor allen Purgstall. "Sie haben den bereits guten Kader nochmals verstärkt", so Reif abschließend.

 

Zugänge:

Florian Höbarth (St. Martin), Florian Kranzl (Raabs), Sebastian Steininger, Marcel Steindl (beide Waldhausen)

Abgänge:

Daniel Vanek (Amaliendorf), Clemens Laschober (Langenlois), Thomas Steinbauer (Gföhl)