Wenigste Gegentreffer in der Hinrunde - Großkadolz mit sehr positiver Bilanz

Das erste halbe Jahr in der neu formierten Bezirksklasse Weinviertel verlief für SC Großkadolz durchwegs zufriedenstellend. Nur gegen den späteren Herbstmeister Kettlasbrunn musste man eine knappe Heimniederlage hinnehmen, die restlichen Spiele gewann das Team und erhielt mit insgesamt 10 Gegentoren die wenigsten der Liga. 33 Punkte stehen nach Ende der Hinrunde am Konto, der Verein liegt nur einen Zähler hinter dem Tabellenführer in Lauerstellung. "Bei der Niederlage gegen Kettlasbrunn kam das Spiel zu früh und bei uns haben mehrere Spieler gefehlt, sonst ist die Bilanz sehr positiv. Das beste Spiel lieferten wir sicher mit dem 3:2 gegen Michelstetten ab, gegen Kleinharras spielten wir nicht gut, gewannen aber ebenfalls mit 3:2", lautet die Herbstbilanz von Trainer Ernest Gartler.

"Es wird ein Dreikampf"

"Wir hatten schon im vergangenen Frühjahr in der 2. Klasse gut gespielt und sammelten 25 Punkte ein, die Mannschaft konnte gehalten werden und nur Zdenek Vesely fehlte aufgrund eines Kreuzbandrisses. Dieser Ausfall wurde sehr gut aufgefangen, die Hinrunde war sehr gut und die Spieler zogen das ganze halbe Jahr über mit. Wir kassierten die wenigsten Tore in der ersten Saisonhälfte, bei Spielen wie gegen Prinzendorf wurden wir nach klarer Führung nachlässig und mussten noch Tore hinnehmen. Da machen es Teams wir Kettlasbrunn cleverer, wir müssen auch noch bis zur letzten Minute die Konzentration halten", erklärt Gartler.

In der ersten Februarwoche startet Großkadolz in die Vorbereitung auf die Rückrunde, fünf Testspiele sind geplant, ehe man wieder in die Meisterschaft startet. Man möchte laut dem Coach des Tabellenzweiten mit dem gleichen Kader die Saison fertig spielen, es sollte niemand den Verein verlassen und Großkadolz hat nichts am Transfermarkt geplant. Man würde laut Gartler nur handeln, wenn sich etwas ergibt.

Im Hinblick auf das Frühjahr in einer spannenden Liga meint Coach Ernest Gartler zum Abschluss des Gesprächs: "Bei Michelstetten wird es auch davon abhängen, ob sie in der Transferzeit etwas machen, sie haben aber in der Hinrunde in den direkten Duellen alle verloren und sind so zurückgefallen. Ich denke, es wird in der Rückrunde einen Dreikampf geben, Kettlasbrunn, Haugsdorf und wir werden es uns ausmachen. Der Herbstmeister hat eine gute, routinierte Mannschaft und sie spielen sehr gescheit. Wir treffen bereits in der dritten Rückrunde auf Kettlasbrunn, dann wird man sehen, wohin die Reise geht."

 

 

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