Acht Spiele vor der Winterpause ungeschlagen - Ernstbrunn ersetzt Abgang

Nach dem Aufstieg in die Gebietsliga Nord/Nordwest benötigte SK Ernstbrunn eine Weile, um in der höheren Liga anzukommen. Ab der Mitte der Herbstmeisterschaft steigerte sich der Aufsteiger, startete eine Serie an ungeschlagenen Spielen und schloss die Hinrunde mit 19 Punkten an der sechsten Stelle ab. "Nach dem Aufstieg und einer positiven Vorbereitung hatten wir uns am Anfang etwas mehr erwartet, gleich zu Beginn verloren wir gegen den Titelaspiranten Hohenau mit 1:4. Mit dem 4:0 gegen Gablitz rehabilitierte sich die Mannschaft, wir waren aber noch im 1. Klasse-Modus und hatten nach fünf Runden nur drei Punkte am Konto. Wir waren zu grün hinter den Ohren, mit vier Segen und vier Remis in den letzten acht Spielen sind wir aber in der Liga angekommen", analysiert Ernstbrunns Spielertrainer Bernd Zinser die abgelaufene Herbstrunde.

Kein Umbruch im Kader geplant

"Die Vereinsleitung hat in der schwierigen Anfangsphase keinen Druck gemacht, die Mannschaft konnte in der Folge auch spielerisch gute Leistungen abliefern und wir befinden uns mit dem sechsten Platz dort, wo wir sein wollten. Es ist aber eine gefährliche Situation, in dieser engen Liga kann es schnell in beide Richtungen gehen. Im Herbst haben wir relativ wenige Tore bekommen, spielten aber nur zweimal zu Null. Die Fehler sollen im Frühjahr minimiert und auch Spiele vorzeitig entschieden werden. Wir haben zum Beispiel gegen Laa statt 3:0 zur Pause nur 1:0 geführt, am Ende verloren wir noch 1:2. Offensiv wie defensiv ist sicher noch Potential da", erörtert der Coach von Ernstbrunn weiter.

Am 11. Jänner geht die Mannschaft beim Schiedsrichterturnier in Stockerau an den Start, am 27. Jänner startet die Vorbereitung am Platz. Derzeit treffen sich die Spieler des Tabellensechsten jeden Dienstag freiwillig in der Halle, zudem absolvieren die Akteure ein kleines Heimprogramm. In der Vorbereitungsphase will man sich die Fitness für das ganze Jahr holen, rund neun Tests sind in dieser Zeit geplant und man trifft einerseits auf Kottingbrunn (1. LL) und Mannschaften aus der 2. Landesliga, andererseits auch auf Teams der 1. Klasse.

Herbst soll bestätigt werden

Ernstbrunn hatte im Herbst keine Langzeitverletzten zu beklagen, in der Transferzeit wird es daher keinen Umbruch im Kader geben. Dominik Halamka geht zurück zu Niederleis, der Verein sucht einen Ersatz. Sonst will man nur dann tätig werden, wenn ein Spieler wirklich gut ins Konzept passt.

"Wir hoffen, dass wir zu Beginn der Rückrunde nicht wieder in so einen negativen Lauf geraten, haben aber gleich zu Beginn zwei schwere Auswärtsspiele vor uns. Wenn möglich wollen wir daran anschließen, wo wir aufgehört haben, wenn wir die 19 Punkte bestätigen können, sind wir auf einem guten Weg", meint Bernd Zinser auf die Frage nach den Zielen für die Rückrunde.

 

 

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