SK Wullersdorf setzte auf Spaß mit Ball

Auch beim SK Wullersdorf verzichtete man auf ein kräfteraubendes Training und setzte den Spaß mit Ball in der Fordergrund. Die Spieler sollen gerade in dieser schweren Zeit Spaß haben, während der Saison herrscht genug Druck. Der Kontakt untereinander wurde in der Whatsapp-Gruppe aufrecht erhalten. Transfers wurden in der spielfreien Zeit getätigt.

Platzsperre - Kommunikation weiterhin aufrecht

Zu Beginn des Shutdowns wurde, wie bei den anderen Vereinen eine Platzsperre verhängt. In dieser Zeit kommunizierten die Spieler über die Whatsapp-Gruppe. Dem Trainer war es jedoch sehr wichtig, auch in dieser Zeit mit seinen Spielern zu kommunizieren und den Kontakt aufrecht zu erhalten. Jeder Spieler war in dieser Zeit für seinen Fitnessstatus eigenverantwortlich und trainierte ohne Vorgaben des Coaches. Nach Freigabe für den Trainingsstart absolvierte die Mannschaft zweimal wöchentlich ein Training. Auf scharfes Konditionstraining wurde in diesen Wochen verzichtet. "Wenn man nicht weiß, wann es wieder los geht, kann man nicht immer ein intensives Lauf- bzw. Konditionstraining machen, da ist es nach der Zeit schwer, die Spieler bei Laune zu halten.", so der Sektionsleiter Semmelmeyer. Aufgrund dessen setzte man auf Spaß mit Ball, was auch positiv zum Mannschaftsgefüge beiträgt. Wichtig ist zu betonen, dass die Trainings für alle Spieler frewillig waren und niemand gezwungener Maßen teilnehmen musste. 

Wenige Veränderungen im Kader

In den letzten Wochen gab es auch beim SK Wullersdorf mannschaftsintern ein paar Veränderungen. Zwei Abgänge musste der Verein hinnehmen. Emir Salihovic verlässt den Verein, ihn zieht es nach Leobendorf, wo er für die Amateurmannschaft auflaufen wird. Lukas Heinz, der erst im Winter zum Verein wechselte und aufgrund der Pandemie kein Spiel für den Verein absolvieren konnte, verlässt diesen nun wieder. Als Neuzugang darf der Sektionsleiter Tomas Knötig nennen. Dieser wechselt innerhalb der Liga von der Spielgemeinschaft Röschitz/Roggendorf nach Wullersdorf. 

U17-Mannschaft stellen - im vorderen Mittelfeld überwintern

Der Verein hat sich, was die Kampfmannschaft betrifft als Ziel gesetzt, sich im vorderen Mittelfeld über den Winter zu platzieren. Ebenso hat die Gründung eines U17-Teams hohe Priorität beim Verein. "Es fehlen nur noch ein - zwei junge talentierte Spieler, dann können wir auf jeden Fall die Mannschaft stellen. Wir wollen auf unseren Nachwuch aufbauen.", so der Sektionsleiter.

 

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