In Ladendorf ist die Zukunft auf Entwicklung ausgelegt

Der SC Ladendorf konnte im Herbst zwar nur sechs Spiele bestreiten, holte in diesen Spiele aber acht Punkte und steht somit im Mittelfeld der Tabelle der Gebietsliga Nord/Nordwest. Trainer Patrick Fasching zieht dennoch ein gemischtes Fazit, denn vor allem die Heimspiele verliefen nicht nach Wunsch. "Mit der Punkteausbeute können wir an sich zufrieden sein. Die Heimspiele sind allerdings nicht nach Wunsch verlaufen", so der Coach des SC Ladendorf zu Beginn.

Im Gegensatz zu den eher schwächeren Heimspielen konnte der SC Ladendorf auswärts ungeschlagen bleiben und holte auf den fremden Plätzen einige Punkte. Die Auswirkungen des Corona-Virus und die Geisterspiele ließen nicht mehr als sechs Spiele zu, wodurch die Zwischenbilanz für den Coach in Ordnung ist. "Wir selbst hatten keinen Fall aber als die Ampel auf Orange geschaltet wurde, haben wir keine Heimspiele mehr ausgetragen. Ohne Einnahmen ist ein Spielbetrieb schwer zu schaffen. Deshalb haben wir diese Entscheidung getroffen und stehen jetzt mit wenigen Spielen da", so der Coach über die Situation.

Spiel soll nach vorne ausgelegt werden

Im Mittelfeld der Tabelle sollte es für den SC Ladendorf nicht gegen den Abstieg gehen und nicht nur deshalb will der Verein die Entwicklung in die erste Reihe stellen. "Wir haben eine schwere Auslosung und wollen unsere Heimstärke zurück auf den Platz bringen. Noch dazu wollen wir unser Spiel weiter nach vorne ausrichten und vielleicht das ein oder andere System probieren, um in Zukunft flexibler zu werden. Diese Saison können wir für die Entwicklung des Teams nutzen", so Fasching der auch auf das Personal noch einging. "Wir haben einen Abgang, werden den aber nicht punktuell ersetzen. Unser Kader ist gut besetzt und es ist definitiv kein Muss. Einige Positionen sind ohnehin doppelt besetzt. Wir werden nur handeln, sollte sich etwas ergeben oder jemand will aus welchen Gründen auch immer unbedingt zu uns wechseln", so Fasching abschließend.