Wiedergutmachung ist angesagt beim SC Prottes

Zufrieden konnte man in Prottes mit der abgelaufenen Saison nicht sein. Von der spielerischen Stärke des Kaders ist man allerdings überzeugt und vertraut weiterhin auf seine Spieler. Bevor der Startschuss für die neue Meisterschaftsrunde fallen kann, gibt es für Sektionsleiter Karl Galleider jedoch noch einige Details zu klären.

 

Raus aus der „Abwärtsspirale“

Enttäuschend verlief die abgelaufene Saison für den SC Prottes. Am Ende musste man sich mit dem vorletzten Tabellenplatz begnügen und feierte lediglich einen Sieg aus sieben Spielen. Der Sektionsleiter beim Sportclub, Karl Galleider, legt sich auf folgendes Saisonziel fest: „Wir wollen sicherlich nicht mehr, wie in der abgebrochenen Saison, hinten drinstehen. Ein Mittelfeldplatz ist geplant, denn unser Kader war nicht schlecht und man konnte davon ausgehen, mehr Punkte zu machen. Ein paar unglücklich verloren gegangene Partien haben wir dabeigehabt und sind dann in so etwas wie eine Abwärtsspirale hineingekommen.“ Aussortiert wird als Konsequenz jedoch nicht, gegenteiliges ist der Fall. Man wolle „alle Spieler halten.“

Ungewisse Vorbereitung

Auf einen fixen Ablauf möchte man sich in Prottes noch nicht festlegen. Der Sektionsleiter erklärt unter anderem, weshalb ein Training ab dem 19. Mai noch ungewiss sei: „Es ist ja so, dass die genauen Auflagen noch nicht hundertprozentig vorhanden sind. Es ist zwar Mannschaftstraining erlaubt, aber wie wird es mit dem Abstand sein? Darf körperbetont trainiert werden? Wird ein Test benötigt? Genügt eine Impfung? Das ist alles noch unsicher. Wir hätten schon Trainings vor, aber wenn, nur auf freiwilliger Basis.“ Fragwürdig ist für Galleider ebenso der Ausdruck des Trainings in „mannschaftlicher Stärke“. Ob dazu lediglich die erste Elf, oder etwa auch die Ersatzspieler dazugezählt werden können, ist für den Sektionsleiter noch eine wichtige Frage, die es zu klären gilt.