FC Klosterneuburg startet aus interessanter Position in die Rückrunde

Platz drei, dazu nur drei Punkte Rückstand auf Herbstmeister Hohenau: Der FC Klosterneuburg befindet sich nach der Hinrunde in der Gebietsliga Nord/Nordwest in einer äußerst interessanten Ausgangsposition. Im Gespräch mit ligaportal.at stellt Obmann und Sektionsleiter Thomas Pils einen Ausblick auf ein spannendes Frühjahr an.

 

Junge Spieler werden weiter eine wichtige Rolle spielen

Nur dreimal verloren und zweimal remisiert, dazu acht Spiele gewonnen – die Herbstbilanz ist für den FC Klosterneuburg eine denkbar erfreuliche. Entsprechend positiv fällt auch das Zwischenfazit beim Tabellendritten aus. „Unser Resümee ist überraschend positiv. Überraschend dahingehend, da wir doch sehr viele Verletzte und Ausfälle hatten, was wir aber mit vielen jungen Eigenbauspielern mehr oder weniger eins-zu-eins kompensieren konnten. Teilweise kommen nun Verletzte zurück“, informiert Obmann Pils, der auf die Rückfrage von Ligaportal, ob man dennoch weiter auf die Jugend setzen wird, erklärt: „Teilweise wird man natürlich weiter auf die bewährte Mannschaft setzen. Unter dem Motto ´Never change a winning team´ werden die jungen Akteure weiter verstärkt eingebaut.“

Hinsichtlich Transfers kann das Vereinsoberhaupt zum aktuellen Zeitpunkt bereits vermelden, dass Thomas Schmidt, der zwischendurch auch bei Leobendorf spielte, via 1. FC Bisamberg zum FC nach Klosterneuburg zurückkehrt.

Trainingslager hat man in Klosterneuburg keines geplant, man werde die selbe Art der Vorbereitung absolvieren, die man bereits aus den letzten Jahren im Verein kennt. „Wenn du von Anfang November bis Ende März Zeit hast, ist das Wahnsinn, die Jungs über fünf Monate hinweg ohne Meisterschaft zu beschäftigen. Das ist schon lange nicht mehr zeitgemäß, fünf Monate Winterpause und sechs Wochen Pause im Sommer zu haben. Aber wir werden versuchen, die Zeit gut zu verbringen, ohne einen Lagerkoller zu bekommen“, schneidet Pils ein interessantes Thema für wohl viele Vereine an.

"Der große Favorit ist Hohenau, daran gibt es nichts zu rütteln"

Welche Ziele hat man sich in Klosterneuburg gesetzt, was möchte man aus der hochinteressanten Ausgangsposition machen? „Der große Favorit ist Hohenau, daran gibt es nichts zu rütteln. Unser Ziel ist es, solange wie möglich oben mitzuspielen. Wir sind in der Gebietsliga, da kann immer alles passieren. Es wäre vermessen, zu sagen, dass es unser Ziel ist, Meister zu werden. Wollen tun wir das natürlich schon und bereit sind wir dafür auch, aber wir wollen so lange wie möglich oben mitspielen und junge Spieler integrieren, sodass wir vielleicht in den nächsten Jahren sagen können, wir wollen Meister werden“, schließt Pils.