Ernstbrunn mit Top-Leistung gegen Sieghartskirchen nach schwachem Beginn

Am Sonntag empfing der SK Ernstbrunn zum Abschluss der aktuellen Runde der Gebietsliga Nord/Nord-West den SV Sieghartskirchen. Knapp 100 Zuschauer sahen am Ernstbrunner Sportplatz einen deutlichen 5:0 Sieg ihrer Mannschaft, nachdem es zur Pause noch 0:0 gestanden hatte. Nach dem sechsten Spieltag belegen die Hausherren somit den fünften Tabellenrang, während die Gäste mit noch null Punkten weiterhin das Liga-Schlusslicht bilden.

Bernd Zinser, Trainer des SK Ernstbrunn, erlebte ein „wie erwartet schweres Spiel“ gegen die Gäste aus Sieghartskirchen: „Der Gegner hat sehr defensiv agiert und auf Fehler von uns gelauert. Leider haben wir uns rasch auf ihr Niveau angepasst, viele Abspielfehler gemacht und die nötige Konzentration vermissen lassen. Heute passt der Spruch: Erste Halbzeit pfui, zweite Halbzeit hui.“ Nach ereignisarmen 45 Minuten ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Fünf Heimtore nach der Pause lassen Fans jubeln

In Halbzeit zwei kann die Ebreichsdorfer Fans endlich auf ihre Kosten. Zinser: „Da haben wir gewusst, wo wir den Hebel ansetzen müssen. Die Systemumstellung hat super funktioniert und so sind wir bald nach Wiederanpfiff in Führung gegangen. An dann war es nur mehr ein Spiel auf ein Tor, da der Gegner verunsichert war und uns die nötigen Räume gegeben hat.“ Aber alles der Reihe nach: In der 50. Minute tankte sich Jan Malik durch die Mitte, legte vorm Tor quer auf den alleinstehenden Raphael Lamzari, der bloß noch einzuschieben brauchte. Nur zehn Minuten später fiel bereits das 2:0, nachdem ein Freistoß lange in der Luft war und von Malik schließlich per Kopf ins Gästetor verlängert werden konnte.

Lupenreiner Hattrick von Sturm-Ass Denis Frimmel

In den letzten zwanzig Minuten schlug dann die große Stunde des tschechischen Stürmers Denis Frimmel: Nach einem schönen Angriff über links wussten sich die Sieghartskirchener nur mit einem Foul im Strafraum zu helfen, den Frimmel trocken verwandelte. Zehn Minuten vor Schluss bediente Malik mustergültig Frimmel, der allein aufs Tor zog und das 4:0 bescherte. Schließlich besorgte der Legionär in Minute 87 nach schöner Vorarbeit von Tobias Martin Voglmayr noch zum 5:0-Endstand. „Auch wenn die Leistung in Halbzeit eins nicht berauschend war, haben wir am Ende verdient gewonnen, da wir in der zweiten Hälfte einfach eiskalt vorm Tor waren“, resümierte Zinser nach dem Spiel.

Die Besten: Jan Malik (MF), Denis Frimmel (ST)