50 Gegentore waren im Herbst zu viel - Rehberg arbeitet an Stabilität der Defensive

Nach einem sechsten Rang in der Vorsaison, einem relativ kurzfristigen Trainerwechsel und dem Abgang mehrere Schlüsselspieler verlief die Hinrunde der aktuellen Meisterschaft nicht nach Wunsch, neun Zähler stehen zur Halbzeit am Konto und damit belegt SV Rehberg Platz 12 in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel. "Wir können mit gar nichts in der Hinrunde zufrieden sein, die Erwartungen waren sicher höher. Es gab aber im Sommer einen Umbruch, vier Leistungsträger sind gegangen und ich bin kurz vor der Vorbereitung zum Verein gestoßen. Wir haben eine sehr junge Mannschaft und nur die Horn Amateure haben mehr junge Akteure im Kader, es fehlt meinem Team die Routiniers, die die Führungsrolle übernehmen", fast Rehbergs Coach Günter Öhlzelt den Herbst zusammen.

Ein Zugang fix

"Aufgrund der Unerfahrenheit waren in den letzten Monaten die eine oder andere hohe Niederlage dabei, wir haben teilweise schnell Tore erhalten. Gegen Schweiggers glichen wir zweimal einen Rückstand aus, kurz nach der Pause stand es wieder 2:4 und wir mussten uns noch klar geschlagen geben. Außerdem haben wir im Herbst 50 Gegentore erhalten, wir müssen daher an diesen Dingen arbeiten", erklärt der Trainer des Tabellenzwölften.

In der Transferzeit blieb es bei Rehberg bisher ziemlich ruhig, als einziger fixer Zugang wurde mit Manuel Zeilhofer ein routinierter Spieler geholt, bei dem man merkt, dass er schon im Trainerwesen gearbeitet hat und trotz mehrjähriger Pause weiß, worum es geht. Laut Öhlzelt sollen noch ein, zwei Spieler zusätzlich in den Kader stoßen, auf der anderen Seite wechselte Timo Mantler zu Bergern in die 1. Klasse. Rene Havlik befindet sich zwei Monate beruflich in den USA, verpasst damit die Vorbereitung und wird erst wieder im März zur Verfügung stehen, dafür ist Christoph Zeilinger, der nach einem Auslandsemester nur im Finish des Herbstes eingesetzt werden konnte, wieder fit zurück.

Seit voriger Woche befindet sich Rehberg im Mannschaftstraining, es wird für das Frühjahr als Neuerung ein Mentaltrainer installiert. Sieben bis acht Tests gegen Gegner aus den unterschiedlichsten Klassen sind in der Folge geplant, zudem absolviert die Mannschaft ein Trainingslager in Lindabrunn, bei dem auch das Teambuilding im Vordergrund steht. "Wir wollen den Klassenerhalt schaffen und noch das eine oder andere Team hinter uns lassen, für das nächste Jahr soll eine Mannschaft geformt werden", meint Günter Öhlzelt abschließend.

 

 

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