Legionärstausch geplant - Admira Gföhl testet im Winter gegen attraktive Gegner

Nach einer starken Saison 2018/19 war die vergangene Hinrunde für SC Admira Gföhl ein wenig ein Auf und Ab, am Ende der Herbstsaison liegt der Verein mit 20 Punkten an der sechsten Stelle der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel. "Nach dem Punkterekord in der letzten Saison haben wir uns etwas mehr erwartet, wir sind aber nicht weit weg weg von Platz 3 und der Zwischenstand ist unter den Umständen ok. In der Vorbereitung blieben wir ohne Sieg und verloren das erste Saisonspiel gegen Gars. Danach hat man das Potential der Mannschaft gesehen, wir dürfen aber gegen vermeintlich leichte Gegner nicht immer wieder Punkte liegen lassen. Im Vorjahr haben wir das Spiel gegen den Ball forciert, in dieser Saison steht das Positionsspiel im Vordergrund und ich habe am Schluss schon sehr gute Ansätze gesehen", fasst Spielertrainer Günter Schrenk die letzten Monate zusammen.

Filip Krchnak abgegeben

"Im letzten Spiel der Hinrunde haben wir gegen Raabs, obwohl wir das bessere Team waren, verloren, insgesamt darf man mit 20 Punkten nicht unzufrieden sein. Mit Bernhard Hahn haben wir im Sommer unseren besten Spieler verloren, Filip Krchnak hat als Ersatz leider nicht so eingeschlagen wie erhofft. Tobias Purker hatte in der Vorsaison jedes Match in der Defensive gespielt und fehlt uns aufgrund eines Kreuzbandrisses, Michael Dietl konnte auch nur bei einem Drittel der Spiele dabei sein. Wir mussten 1/1/2 der letztjährigen Innenverteidigung vorgeben und spielten nie in der gleichen Formation, dafür ist das Ergebnis in Ordnung", erklärt Schrenk weiter.

Im Kader kam es nach Ende der Herbstmeisterschaft bereits zu den ersten Änderungen, von Filip Krchnak hat man sich wieder getrennt, Johannes Rauscher steht aufgrund eines Auslandssemesters nicht zur Verfügung und soll intern ersetzt werden. Für die Offensive will Gföhl wieder einen Legionär holen, der die notwendige Geschwindigkeit mitbringt. Der Verein geht sonst den eingeschlagenen Weg weiter, neben drei Legionären spielt man nur mit Akteuren aus Gföhl.

Trainingslager in der Slowakei

Am 24. Jänner startet die Mannschaft wieder ins Training, dabei kann man nun auf eigenem kleinen Kunstrasenplatz Einheiten absolvieren. Die Spieler haben davor ein Heimprogramm, in den Wochen der Vorbereitung warten attraktive Testspielgegner. Unter anderem trifft Gföhl auf Waidhofen aus der 1. Landesliga, Amaliendorf und Rohrendorf (2. Landesliga West) und aus der Gebietsliga Nord/Nordwest auf Marchfeld Donauauen II und Langenlebarn. Zwei Wochen vor Rückrundenstart absolviert die Mannschaft als Highlight der Vorbereitung ein Trainingslager in der Slowakei.

 

 

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