Nach Abgang von Leistungsträgern Maximum herausgeholt - Röschitz/Roggendorf hofft auf Klassenerhalt

Nach einem Umbruch im Sommer startete die neue SG Röschitz/Roggendorf-K.J. mit zwei 4:4 Remis in die Herbstmeisterschaft der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel. Die folgenden Matches waren eine Hochschaubahn der Gefühle, teils überraschte die Mannschaft mit siegreichen Partien, zum Teil kassierte man aber auch klare Niederlagen. Von hinten kam man so nicht weg, der Verein sammelte in de Hinrunde elf Punkte ein und überwintert damit an der letzten Stelle und auf einem Abstiegsplatz. "Wir hatten im Sommer die Abgänge von fünf Leistungsträgern zu verkraften, diese wurden nicht adäquat ersetzt und mit dieser Mannschaft war im Herbst nicht mehr drinnen. Das Team hat das Maximum herausgeholt, Einsatz und Willen waren sicher sehr positiv. Für weiter vorne fehlt derzeit die Qualität, es war in den letzten Monaten nicht mehr möglich", blickt Beirat Martin Bauer auf eine schwierige erste Saisonhälfte zurück.

Drei Spieler sollen kommen

Aufgrund der Tabellensituation versucht Röschitz in der Winterpause den Kader noch einmal zu verstärken und die Qualität in der Mannschaft zu heben. Drei Spieler sollen in der Transferzeit kommen, es dauert aber noch etwas, bis die Zugänge fixiert sind. Der Verein verzeichnet zwei Abgänge, Radim Nepozitek und Tormann Thomas Fellmann werden im Frühjahr nicht mehr für den 14. der Liga auflaufen. Christoph Brunner wird dagegen wieder fit und ist für die Goalieposition gedacht.

Ende Jänner startet die Mannschaft des Tabellenletzten in die Vorbereitung auf das Frühjahr, neben den Testspielen ist auch ein Kurztrainingslager auf der eigenen Anlage geplant. Der Verein hat den Kampf um den Ligaverbleib sicher noch nicht aufgegeben und liegt nur aufgrund der Tordifferenz unter dem ominösen Strich. Angesprochen auf die Ausgangslage der Liga für die Rückrunde meint Martin Bauer zum Abschluss des Gesprächs: "Gmünd und Grafenwörth werden sich die Meisterschaft untereinander ausmachen. Ab Gars werden die restlichen Vereine um den Abstieg kämpfen." Zu den Zielen von Röschitz ergänzt er noch: "Wir hoffen noch auf den Klassenerhalt, wenn es nicht gelingt, geht die Welt aber auch nicht unter. Was Röschitz in den letzten zehn Jahren geleistet hat war sehr stark, man wird gerade etwas auf den Boden der Realität zurückgeworfen."