Prellenkirchen beendete lange Durststrecke

Es prellenkirchen svgeht ja doch noch! Acht Spiele musste der SV Prellenkirchen in der Gebietsliga Süd/Südost auf einen vollen Erfolg warten. Nach vier Remis und ebenso vielen Niederlagen war es am Wochenende endlich wieder so weit: Das 2:0 gegen Guntramsdorf brachte drei wichtige Punkte in der Tabelle ein. Trainer Rudolf Stummer plagen vorm Keller-Duell in Leobersdorf keine Abstiegsängste.

 

Diese sind nämlich bei einem Blick auf die Tabelle nicht so weit hergeholt: Der SV Prellenkirchen nimmt die die 12. und damit drittletzte Stelle ein, vier Punkte vor Kellerkind Leobersdorf. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es ausgerechnet dorthin. Stummer bleibt dennoch gelassen: „Wir sind in Normalform sicherlich besser als unser Gegner, sollten in Leobersdorf zumindest nicht verlieren.“

Drei Langzeit-Ausfälle

Den 12. Tabellenplatz rückt der Trainer ins rechte Licht: „Wir hatten im Herbst mit sehr viel Verletzungspech zu kämpfen.“ Drei Spieler sind nach wie vor außer Gefecht: Mittelfeld-Akteur Christoph Rauscher musste sich nach dem Knie- und Seitenbandriss, erlitten zu Saisonbeginn, bereits der 3. Operation unterziehen, fällt bis zum Saisonende aus. Ebenso wie Bernhard Bayer (Schambein-Entzündung) und  vermutlich auch Abwehrspieler Markus Widler (Bandscheiben-Probleme). Außerdem wird in Leobersdorf Karl Huber (Rot-Sperre) nur Zuschauer sein.
Prekäre Ausgangspositionen sind für Stummer nichts Neues: „Im Vorjahr überwinterten wir mit acht Punkten an letzter Stelle, holten dann als bestes Frühjahrsteam 27 Zähler und schlossen die Saison an achter Stelle ab.“ Ein ähnliches Bravourstück schließt er 2012 eher aus: „Die Top 10 der Tabelle müssten sich für uns aber schon noch ausgehen.“

Herzstück Michael Ecker

Dass es gegen Guntramdorf endlich wieder mit einem Sieg klappte, lag vor allem an der Cleverness vorm gegnerischen Tor: „Wir haben unsere Chancen verwertet, im Gegensatz zum Frühjahrs-Auftakt in Schwarzenbach. Dort kamen die falschen Leute zu den richtigen Chancen, wir unterlagen 0:1“, erinnert sich der 47-Jährige.
Der richtige Mann ist in jedem Fall Michael Ecker, mit 13 Toren überlegender Leader der vereinsinternen Torschützenliste: „Michael kommt wie ich aus dem Nachbarsort. Er ist das Herzstück der Mannschaft, engagiert sich stark im Verein“, lobt ihn Stummer, der in Prellendorf die vierte Saison das Zepter schwingt: „Im ersten Jahr stiegen wir auf, nun gehören wir das 3. Jahr der Gebietsliga an.“

Keine Abenteuer

Stummer fühlt sich wohl in der 1400-Einwohner-Marktgemeinde: „Prellendorf ist ein guter geführter Verein. Wir übertreiben nicht am Transfermarkt, besetzen nur nach, was nachbesetzt gehört.“ In diese Kategorie fällt auch Ivan Oberhauzer, der seit dem Frühjahr die Abwehr des Gebietsligisten verstärkt.

Christian Reichel

 

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