Guntramsdorf sichert sich im Finish drei Punkte

Nacleopoldsdorf-wien scguntramsdorf svgh den beiden 1:6-Pleiten zum Saisonstart in Eggendorf und Gloggnitz präsentierte sich Schlusslicht Leopoldsdorf/Wien am Freitag von einer deutlich besseren Seite: Die Schützlinge von Trainer Josef Michorl spielten in Guntramsdorf munter mit, waren lange Zeit auf Remis-Kurs, um am Ende doch wieder mit leeren Händen da zu stehen: Die Gastgeber brachten mit zwei Toren in den Schlussminuten ein 3:1 ins Trockene.

 

Guntramsdorf-Coach Peter Kautzner gestand nach Schlusspfiff: "Dieser Sieg kam letztlich etwas glücklich zustande. Wir hatten Leopoldsdorf gewiss nicht unterschätzt. Beide Abwehrreihen ließen wenig zu, das Duell verlief ausgeglichen." In der ersten Hälfte waren die Spielanteile gleichmäßig verteilt: Nach einem starken Beginn der Heimischen erfing sich Leopoldsdorf und erarbeitete sich sogar leichte Vorteile. Treffer fiel in der ersten Halbzeit allerdings keiner.

 

Guntrasmsdorf-Coach Kautzner: "Beide Elfmeter waren fragwürdig"

Dies änderte sich nach Wiederbeginn: In der 48. Minute trat Kapitän Alfred Werner einen Freistoß von 30 Metern halbrechts, Philip Hohlagschwandtner stieg zum Kopfball hoch, via Lattenpendler überquerte das Leder die Torlinie der Gäste - 1:0! Der nicht unverdiente Ausgleich fiel in der 58. Minute: Nach einer eher harmlosen Attacke gegen Wurglitsch im Strafraum pfiff Schiri Klug Elfmeter. Spielmacher Vladimir Janocko trat an und schoss zum 1:1 ein.

Wurglitsch und Janocko hatten in der Folge jeweils das 1:2 vor den Beinen, trafen aber nicht ins Tor. Am Ende war Guntramsdorf auch glücklicher: Der Schiri-Assistent signalisierte in der 89. Minute ein Handspiel im Gäste-Strafraum, Klug entschied erneut auf Strafstoß. Alfred Werner verwertete zum 2:1. "Ich habe die Situation aus der Ferne nicht erkennen können. Doch meine Spieler schworen nach Spielende, dass es kein Handspiel  gab", erklärte Michorl. Auch Kautzner sprach von einem "fragwürdigen Elfmeter. Doch dies traf auch auf jenen für Leopoldsdorf zu."

 

Gäste-Trainer Michorl: "Aufwärtstendenz eindeutig erkennbar"

Leopoldsdorf setzte nun alles auf eine Karte und fing im Konter das dritte Tor ein: Christoph Stettner netzte in der 93. Minute aus elf Metern Entfernung ein. "Dennoch war eine Aufwärtstendenz erkennbar, taktisch hat es viel besser funktioniert", sah Michorl viel Positives. Sein Abwehrrecke Rene Schrammel schied früh (38. Minute) mit einer Knieverletzung aus. "Wir hoffen, dass es nichts Ernstes ist."

 

Christian Reichel

 

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