Speed der Mannschaft als großes Plus - Leopoldsdorf geht als erster Jäger in die Rückrunde

"Man darf zufrieden sein mit dem zweiten Platz in der Gebietsliga Südsüdost, wir waren bis zur vorletzten Runde ungeschlagen und kassierten nur eine Niederlage. Im Sommer war es aufgrund der Platzsanierung nicht leicht, für diesen Umstand war es ein gutes letztes Halbjahr. Bitter war nur das 0:0 in der letzten Runde gegen Guntramsdorf. In den letzten vier, fünf Runden konnten wir die Ausfälle zunächst noch kompensieren, es ging aber Qualität verloren. Ich habe schon im Sommer gesagt, dass sich bei unserem kleinen Kader niemand verletzten darf, wir waren am Schluss dezimiert. Unsere Kompaktheit war sicher eine große Stärke, die Mannschaft spielt schon mehrere Jahre zusammen. Kraft und Speed der Truppe sind ein großes Plus, wir konnten immer zulegen und die körperliche Verfassung war ein Pluspunkt", lautet die Herbstbilanz von SC Leopoldsdorf/Wien Spielertrainer Abraham Aurohom.

Geduld fehlte in Überzahl

"Verbessern kann man immer alles", meint der Coach des Tabellenzweiten auf die Frage nach dem Potential im Team, er konkretisiert dazu: "Die Mannschaft hat in der Defensive zeitweise unnötige Tore bekommen, auf jeden Fall müssen wir im Überzahlspiel nachbessern, da hat uns oft die Geduld gefehlt und wir konnten keine zusätzlichen Punkte holen."

Bis letzte Woche hat Leopoldsdorf noch nachtrainiert und im Dezember ist eine Einheit geplant, um den 13. oder 14. Jänner wird die Vorbereitung starten. Abraham Aurohom hofft dabei auf günstige Wetterverhältnisse, da die Bedingungen schwer sind und der Trainingsplatz nicht groß ist. In einer langen Vorbereitung sind zwischen 10 und 12 Tests geplant, dazwischen bekommt die Mannschaft noch ein paar Tage frei. In der Kaderzusammenstellung soll es keine großen Veränderungen geben, bei Klaus Münzberger werden die Schrauben aus dem Fuß entfernt und man wird sehen, in wieweit er danach einsatzfähig ist. Der Verein hofft die Mannschaft zu halten, Daniel Menning kehrt nach zwei Jahren von Vösendorf an seine alte Wirkungsstätte zurück und ein routinierter Spieler soll zudem zum Team stoßen, damit der Kader etwas breiter aufgestellt ist.

"Wir waren bis zur vorletzten Runde an der Tabellenspitze, liegen jetzt vier Punkte zurück, haben aber etwas Lunte gerochen. Wenn wir einen bessern Start als im Herbst schaffen und wieder eine positive Serie starten können, ist alles möglich. Wir sind jetzt die Jäger, es dürfen sich aber keine Spieler verletzen", meint Leopoldsdorfs Coach auf die Frage nach den Zielen für das Frühjahr.

 

 

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