Felixdorf will sich oben festsetzen

Für den SC Felixdorf war der Corona-Abbruch ein sehr bitterer. Mit Platz vier gab man in der Gebietsliga Süd/Südost eine gute Figur ab und ging optimistisch in die Rückrunde. Daraus wurde jedoch nichts und die Zeichen stehen speziell in personeller Hinsicht auf Veränderung. Mit Marco Kepler wurde ein Trainer geholt, der Veränderungen vornehmen wird, die Richtung soll aber die gleiche sein. "Wir wollen an die letzte Saison anknüpfen, das muss unser Ziel sein", so Kepler.

Seit einer Woche befindet sich das Team wieder im Training und wurde am gestrigen Montag offiziell von Vereinsseite vorgestellt. Gleich 23 Spieler begrüßte Kepler mit seinem Team zum Saisonstart und zeigte sich von seinem Kader angetan. "Wir haben in Sachen Planung enorm viel Zeit investiert. Ich bin mir aber sicher, dass es sich gelohnt hat und wir auf dem Platz die Früchte ernten werden", so der neue Trainer des SC Felixdorf.

Neun neue Spieler machen den Kader auch in der Breite besser

Auf Seiten der Zugänge stehen mit Hakki Yilmaz, Armin Kamenjasevic, Oliver Dzajic und Rafael Gahr erfahrene Spieler auf einem solchen Niveau auf der Liste. "Sie sollen schnell Verantwortung übernehmen und werden uns sofort weiterhelfen", so Kepler über seine ersten Neuzugänge. Dazu kommen mit Oliver Bauer, Max Velickovic, Michael Joza, Marcel Vorderwinkler und Niclas Brunner junge Spieler, die ihre Chancen bekommen werden aber speziell in Richung Zukunft ein wichtiger Faktor sind. "Jeder von ihnen hat das Zeug auf diesem Niveau zu spielen und wird das auch zeigen können. Wenn die Entwicklung stimmt werden wir gemeinsam viel Freude haben", vergisst Kepler seine jungen Talente nicht. Neben den Neuzugängen konnte der Verein auch drei Abgänge vermelden. Daniel Tometschek, Jakob Krenn und Manuel Berthold stehen nicht mehr zur Verfügung. Ihren Wegfall will Kepler mannschftlich auffangen und mit einer klaren Idee kompensieren. "Ich habe eine klare Vorstellung von Fußball. Es wird Zeit brauchen bis alle diese verinnerlichen aber wir haben eine wissbegierige Truppe mit Jungs, die sich weiterentwicklen wollen", gibt Kepler einen kleinen ersten Einblick in seine Philosophie.

"Ausgeglichene Liga mit engen Spielen"

Bezogen auf die Qualität der Liga fand Kepler schnell Antworten. "Es wird zwei Teams geben, die auf Dauer schwer zu schlagen sein werden. Dahinter ist vieles möglich und im Prinzip kann jeder jeden schlagen", zeigt der junge Trainer die Ausgeglichenheit der Liga auf. Als Richwert für konkrete Ziele muss natürlich die abgelaufene Spielzeit hergenommen werden und verschiebt die Erwartungshaltung doch ein wenig nach oben. "Wir wissen die Situation richtig einzuschätzen,  wollen uns dennoch vorne festsetzen. Wo unsere Reise dann hingeht werden wir sehen, aber ich gehe in jedes Spiel rein um es zu gewinnen", so Kepler abschließend.

Zugänge:

Hakki Yilmaz, Armin Kamenjasevic (beide Wöllersdorf), Max Velickovic (Ebreichsdorf II), Oliver Bauer (Traiskirchen II), Michel Joza (Trumau), Niclas Brunner (Wiener Neustadt), Marcel Vorderwinkler, Rafael Gahr (beide Bad Fischau), Oliver Dzajic (St.Veit)

Abgänge:

Daniel Tometschek (Aspang), Jakob Krenn (Sollenau), Manuel Berthold (Bad Erlach)

 

 

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