Kaltenleutgeben geht mit zahlreichen Veränderungen in die neue Saison

Beim ASK Kaltenleutgeben möchte man in der anstehenden Spielzeit in der oberen Tabellenhälfte landen. Eine Platzierung zwischen Rang vier und neun der Gebietsliga Süd/Südost hat man im Klub als Saisonziel ausgerufen. Im Sommer krempelte man deswegen einiges um. Fünf Abgängen stehen vier Neuzugänge gegenüber, zudem verpflichtete man nach dem Abgang von Michael Gonda und Christof Konsel mit Boban Ziljkic und Michael Zulus ein neues Trainergespann.

 

Auch in Kaltenleutgeben blieb man nicht von der Coronakrise verschont. "Wir hätten in 14 Tagen ein Jugendturnier gehabt, das mussten wir leider absagen", so Obmann-Stellvertreter und Sektionsleiter Anton Friedl. Bereits zuvor fielen ein Hobbyturnier sowie ein Preisschnapsen ins Wasser. Immerhin kann auf die Unterstützung aus den eigenen Reihen zählen. "Unser Präsident, der Obmann sowie einer seiner Stellvertreter haben Unternehmen und halfen uns in der schwierigen Zeit", erklärt Friedl.

In Sachen Corona-Maßnahmen zeigt man sich beim Verein umsichtig. Man lege großen Wert auf Hygienemaßnahmen, wie Friedl betont. "Auf unserer Anlage werden Oberflächen, Kabinen, Duschen und alles, was regelmäßig berührt wird, konsequent desinfiziert", erläutert der Sektionsleiter. Die Desinfektionsmittelspender an den Eingängen sind schon beinahe obligatorisch.

Enkel von Vereinsurgestein soll für Tore sorgen

Um gut gerüstet in die Meisterschaft zu gehen, legte man am Spielerkader Hand an. Mit Fabian Klug (Ebreichsdorf), Dominik Faschingeder (Purkersdorf), Jan Michetschläger (Rohrbach/Bgld.), Stefano Fenoli (Casino Baden) und Georg Tatzreiter (Laxenburg) verließen fünf Mann den Klub. Darüber hinaus verabschiedete sich das Trainergespann um Michael Gonda und Christof Konsel. Sie wurden durch Boban Ziljkic und Michael Zulus ersetzt. Aufseiten der Neuzugänge stehen ebenso fünf Mann hoch: Rilind Kelmendi (Casino Baden), Alexander Nikischer (Wiener Neudorf), Marc Mairitsch (Guntramsdorf), Ismet Aktas (Vösendorf) und Emil Arifovic (Donau) sind neu im Kader. Große Freude herrschte insbesondere über die Verpflichtung von Nikischer, wie Friedl festhält: "Er ist von hier, sein Großvater war Spieler und Trainer bei uns." Man erhoffe sich "viele Tore" vom 25-Jährigen. Seine Torgefahr zeigte er bereits in der Vorbereitung: In sechs Spielen gelangen ihm fünf Volltreffer. Auch in Ismet Aktas setzt man große Hoffnungen. Er soll die junge Abwehr stabilisieren. "Er wollte eigentlich schon aufhören, ich habe ihn dann aber zu uns eingeladen und er hat sich nach kurzer Zeit entschieden, hier noch ein oder zwei Jahre dranzuhängen", erklärt Friedl.

Als Saisonziel habe man einen Platz zwischen vier und neun im Visier, wie der Sektionsleiter wissen lässt. "Wir wollen jedenfalls von Anfang an mit dem Abstieg nichts zu tun haben", so Friedl. Als heißeste Anwärter auf den Meistertitel sieht er Bad Fischau und Ex-Regionalligist Ebreichsdorf.

 

Zugänge:

Rilind Kelmendi (Casino Baden), Alexander Nikischer (Wiener Neudorf), Marc Mairitsch (Guntramsdorf), Ismet Aktas (Vösendorf)

Abgänge:

Fabian Klug (Ebreichsdorf), Dominik Faschingeder (Purkersdorf), Jan Michetschläger (Rohrbach/Bgld.), Stefano Fenoli (Casino Baden), Georg Tatzreiter (Laxenburg)