Ebreichsdorf demütigt Wiener Neudorf

Im Duell der Gebietsliga Süd/Südost hätten die Vorzeichen kaum konträrer sein können. Während der ASK Ebreichsdorf voll im Meisterrennen ist, steht Wiener Neudorf ohne Punkt am Tabellenende und muss weiter auf das erste Erfolgserlebnis warten. In den 90 einseitigen Minuten hatte nur ein Team Grund zu jubeln und das waren die Hausherren. "Uns ist fast alles aufgegangen und wir haben permanent Druck gemacht. Das Ergebnis ist die logische Folge daraus", so Ebreichsdorf-Coach Maucha.

Der ASK konnte personell wieder aus dem Vollen schöpfen und das machte sich schon in der Vorwoche bezahlt. Mit Miodrag Vukajlovic steht ein Spieler wieder auf dem Platz, der ein enormes Standing in der Mannschaft hat und auch die jungen Spieler auf ein höheres Level bringt. "Wir werden viel sicherer und er strahlt einfach etwas aus. In beiden Spielen haben wir kein Gegentor bekommen und auch das ist kein Zufall. Der Konkurrenzkampf ist jetzt wieder da und jeder gibt alles", so Maucha zur personellen Situation. Schon in den ersten Minuten gab Ebreichsdorf klar den Ton an, ehe Nikola Zivotic den Ball das erste Mal über die Linie schoss und den Favoriten in Front brachte. Weiter ging es nur in eine Richtung und durch Tore von Hirt, Stanojcic und Jakovljevic stand es kurz vor der Pause bereits 4:0 und die drei Punkte waren praktisch in der Tasche. "Es hätte auch schon 7:0 stehen können aber ihr Tormann hat trotz der Gegentore gut gehalten", so Maucha zur ersten Hälfte.

Ebreichsdorfer Torhunger

Auch in Halbzeit zwei ließ der ASK das Tempo nicht abflachen und spielte weiter nach vorne. Jan Steiner sorgte fünf Minuten nach der Pause für das 5:0, nachdem er im Sechzehner richtig stand und verwertete. "Wiener Neudorf hat nach dem 4:0 aufgegeben und recht wenig Gegenwehr gezeigt. Wir haben nicht aufgehört und wollten so viele Tore wie möglich schießen. Diese Einstellung der Mannschaft hat mit gefallen", so der zufriedene Coach. Was folgte waren vier weitere Treffer für Ebreichsdorf, die am Ende einen 9:0 Kantersieg abrundeten. Den Schlusspunkt setzte Kevin Todorovic vom Elferpunkt und der Sieg bringt dem ASK wohl reichlich Selbstvertrauen für den Schlager nächste Woche in Bad Fischau.

Christopher Maucha (Trainer Ebreichsdorf):

"Es sind fast alle Spieler wieder zurück und die Dynamik in der Mannschaft ist top. Ich möchte das Ergebnis aber nicht überbewerten und weiß, dass in den nächsten Wochen wichtige Partien auf dem Programm stehen".

Die Besten: Simon Schulmeister, Jan Steiner (IV) - Ebreichsdorf