ASK Marienthal: Freude über schöne Geste innerhalb der Mannschaft

Nach einer erfolgreich absolvierten Herbstrunde steht der ASK Marienthal in der Gebietsliga Süd/Südost hinter dem großen Dominator Ebreichsdorf als „best of the rest“ da. Im Gespräch mit ligaportal.at zieht der Obmann des Vereins, Peter Borovits, ein Zwischenresümee und beeindruckt dabei mit einer schönen Geschichte, die den Teamgeist innerhalb der Marienthaler Mannschaft widerspiegelt.

 

Marienthal will noch konstanter werden

Mit 26 Zählern aus 13 Partien und einem damit einhergehenden soliden Schnitt von zwei Punkten pro Spiel überwintert der ASK Marienthal auf dem zweiten Tabellenplatz. In der klassischen Verfolgerposition wähnt man sich ob des fast schon übermächtigen Gegners aus Ebreichsdorf, der im Herbst nur gegen ebenjene Marienthaler mit 2:5 die Segel streichen musste, trotzdem nicht. „Wir befinden uns im Aufbau, während die bereits eine fertige Mannschaft haben“, kennt Obmann Borovits die klare Hackordnung in der Liga.

Der Blick auf den Herbst ist ein durchwegs positiver. „Wir sind eigentlich zufrieden, mein Fazit ist, dass die kontinuierliche Arbeit unseres Trainers greift und wir eigentlich unsere Erwartungen erfüllt haben. Wir sind im Spitzenfeld und spielen einen attraktiven Fußball – das ist es auch, was wir wollen.“

So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich in Marienthal auf dem Transfersektor bislang nichts getan hat. „Es werden Gespräche geführt, im Großen und Ganzen sind wir mit dem Kader aber zufrieden. Wenn sich etwas ergibt, wird man etwas tun, wir sind aber zu nichts gezwungen“, weiß Borovits, der zusätzlich darauf verweist, dass diese Agenden vom sportlichen Leiter und dem Trainer bearbeitet werden sowie als Obmann erst im Finale des Transferprozesses in Erscheinung zu treten.

Routiniers leben Team- statt Konkurrenzgedanken

Den letzten Feinschliff für das Frühjahr wird sich die Mannschaft heuer in Kroatien, genauer gesagt Novigrad, holen. Als Termin konnte man sich auf die Semesterferien einigen. „Ich muss dazusagen, dass die arrivierten Spieler diesem Termin zugestimmt haben, um auch den Jungen eine Teilnahme zu ermöglichen. Wir haben eine relativ junge Mannschaft, so können auch jene dabei sein, die zu diesem Zeitpunkt schulfrei haben. Ich finde das wirklich eine super Aktion“, so Borovits.

Die Ziele für das Frühjahr sind angesichts der Ebreichsdorfer Dominanz fast schon vorgezeichnet. „Wir setzen auf Weiterentwicklung. Wir haben wirklich sehr junge Spieler. Ebreichsdorf ist für uns ganz einfach außer Reichweite, aber wir wollen auf jeden Fall im Spitzenfeld bleiben, uns dabei weiterentwickeln. So wollen wir unter anderem an der Konstanz arbeiten. Nicht umsonst haben wir Ebreichsdorf geschlagen, dann aber Punkte gegen andere Teams abgegeben. Wir haben eine super hungrige Mannschaft und sind sehr zufrieden mit der bisherigen Entwicklung“, schließt Borovits.