ASK Trumau: "Wollen versuchen, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen"

Der ASK Trumau reihte sich nach einem mäßigen Herbst mit 14 Punkten aus 13 Spielen auf dem elften Platz der Gebietsliga Süd/Südost ein. Der Blick in den Rückspiegel, den Sektionsleiter Richard Steiner exklusiv für ligaportal.at vornimmt, fällt daher folgerichtig eher nüchtern aus.

 

Sommervorbereitung als Knackpunkt

Aktuell hat man sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone, genauso viele Zähler fehlen dem ASK Trumau auf Platz fünf. Eine Ausgangsposition, die vieles offen lässt, aber deutlich besser hätte sein können. „Wenn man sich die Tabellensituation vor Augen führt, kann man sich vorstellen, dass wir absolut nicht zufrieden sind. Wir hatten einen guten Start, dann einen Einbruch. Gottseidank haben wir dann zur richtigen Zeit nochmal Siege eingefahren, sonst würde es in der Tabelle noch trister aussehen“, so Sektionsleiter Richard Steiner, der die Gründe für den durchwachsenen Herbst kennt. „Geschuldet ist das Ganze der Vorbereitung. Der Trainer hatte nicht immer alle Spieler an Bord. Durch diese kurze Vorbereitungszeit im Sommer ist es natürlich immer so, dass Spieler genau in der Vorbereitung auf Urlaub sind, wir mussten sogar zwei Testspiele absagen. Ich habe immer wieder gesagt, man wird diesen Umstand wahrscheinlich nicht gleich wahrnehmen können, mit der Zeit wird man dann aber schon sehen, wenn gewisse Dinge fehlen.“

Plant man in Trumau mit neuen Spielern, wird man am Transfermarkt tätig? Diese Frage beantwortet der Funktionär noch etwas zurückhaltend. „Wir haben Transfers, haben im Prinzip schon mit Spielern abgeschlossen, aber solange die noch nicht alle unter Dach und Fach sind, ist es etwas schwierig, darüber zu sprechen. Einen davon haben wir jedoch bereits angemeldet, hierbei handelt es sich um Frank Kolesik von Mannersdorf, wir werden aber noch drei weitere Spieler holen.“

Neue Spieler sollen Schwung bringen

Die Vorbereitung hat man in Trumau am Donnerstag (19. Jänner) mit einem einstündigen Hallentraining eingeleitet, so richtig losgehen wird es am Montag. „Im Winter wird es wahrscheinlich einfacher sein, die neuen Spieler werden Schwung reinbringen. Wir sind auch eine Woche im Ausland, wo genau, möchte ich nicht sagen. Dort wollen wir versuchen, eine Einheit zu formen, um für den Rückrundenstart gerüstet zu sein. Man kann davon ausgehen, dass viele aufrüsten werden, speziell im hinteren Bereich wird versucht werden, das Unmögliche möglich zu machen. Das macht es nicht einfacher, aber da haben wir uns selbst hineinmanövriert. Dass unser dritter Platz vom Vorjahr nicht zu toppen sein wird, war uns bewusst, wir wollten aber zumindest dort anschließen. Dieses Ziel ist mit diesem Punkterückstand nicht machbar. Wir wollen versuchen, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen.“