Starker Aufsteiger SC Hirschwang bleibt hungrig

Der SC Hirschwang hat als Aufsteiger eine starke Hinrunde gespielt und sich mit 20 Punkten aus 13 Partien im vorderen Bereich des Mittelfelds der Gebietsliga Süd/Südost positioniert. Im Gespräch mit Trainer Peter Kaltenegger wird deutlich, dass man sich damit keineswegs am Zenit wähnt, die sportliche Performance weiter steigern möchte.

 

Aufsteiger mit weiterem Verbesserungspotenzial

Gefragt nach seinem Resümee zum abgelaufenen Herbst, führt Hirschwangs Trainer, Peter Kaltenegger gemischte Gefühle ins Treffen. „Meine Gefühlslage erklärt sich damit, dass du im vorderen Drittel dabei bist und siehst, dass du gut in die neue Liga reinpasst, gut mitspielen kannst, andererseits aber viele Punkte durch individuelle Fehler oder Standards, bei denen wir mit dem Kopf nicht richtig dabei waren, liegen lässt. Letzteres ist natürlich ärgerlich, aber man darf nicht zu arrogant in die neue Liga gehen, wir wissen, dass man sich als Aufsteiger erst einmal festigen muss, das haben wir im ersten Halbjahr ganz gut geschafft.

Beim SC Hirschwang wird man indess wohl ohne Neuzugänge in die Rückrunde gehen. „Es hat zwar das eine oder andere Gespräch stattgefunden, das hat dann aber nicht so gepasst, wie man es sich vorgestellt hatte. Wir werden im Sommer wieder aktiv werden. Die Burschen, die in der Vorsaison den Meister errungen haben, sollen sich selbst belohnen dürfen, daher sind keine großen Sprünge bzw. Transfers, die bereits im Winter getätigt werden, geplant. Nächsten Sommer werden wir dann wahrscheinlich zwei bis drei Transfers tätigen müssen, für den Winter war das aber nicht geplant“, so Kaltenegger.

Junge Spieler sollen herangeführt werden

Die Hirschwanger Mannschaft hat bereits am 16. Jänner mit der Vorbereitung begonnen. Als eines der Highlights gilt das Trainingslager in Lindabrunn, welches man sich in der letztjährigen Aufstiegssaison erarbeitet hat. „Wir haben dazu einen Gutschein, den wir als Meister einlösen dürfen, darauf freuen wir uns schon“, sagt Kaltenegger, der in der Vorbereitung schwerpunktmäßig an jenen Themen arbeiten will, die im Herbst Punkte gekostet haben. „Das betrifft das Arbeiten gegen den Ball, das kontinuierliche Aufbauspiel, das man noch verbessern kann, und die Restpositionierung bei Ballverlust, Standards vermeiden, höher gegen den Ball arbeiten“, so der Trainer, der die Zielsetzung für das Frühjahr wie folgt angibt: „Vor Saisonbeginn war es unser Ziel, unter die Top fünf zu kommen, dieses Ziel bleibt auch für die Rückrunde, zumal wir sehen, was möglich gewesen wäre. Wir sind uns bewusst, dass sich die Mannschaften, die unten drin stehen, verstärkt haben und die Teams zwischen 2 und 7, bis auf Wiener Neudorf, nicht so viel tun werden.“ Auch möchte man, wie der Coach explizit betont, jüngeren Spielern die Möglichkeit geben, in der Gebietsliga Fuß zu fassen.