Nach Nullnummer in Leopoldsdorf trampelt Felixdorf auf der Stelle

Im einzigen Freitagspiel der Gebietsliga Süd/Südost empfing der SC Leopoldsdorf unter Ausschluss der Öffentlichkeit den 1. SC Felixdorf. Die Hausherren waren von Beginn an die aktivere Mannschaft mit großem Zug zum Tor, über 90 Minuten sollte ihnen ein Treffer jedoch verwehrt bleiben. Am Ende steht somit ein 0:0 zu Buche, mit dem beide Mannschaften leben müssen. Leopoldsdorf verpasste damit die Chance, im direkten Duell in der Tabelle an den Gästen vorbeizuziehen und rangiert weiterhin auf Platz sieben, Felixdorf ist Sechster.

Im ersten Durchgang war es auch ohne Zuseher ein beherzter Auftritt der Heimmannschaft, nur mit dem Toreschießen klappte es so gar nicht. Leopoldsdorf-Coach Abraham Aurohom sah den Spielverlauf wie folgt: „Insgesamt war die Leistung in Halbzeit eins in Ordnung. Der Gegner wurde nur einmal durch einen Foulelfmeter gefährlich, doch unser Tormann hat gut pariert und uns im Spiel gehalten. Wir hingegen hatten einige Chancen auf die Führung gehabt, uns dafür aber nicht belohnt. Danach verkrampften wir mehr und mehr und es wurde immer schwieriger, ein Tor zu erzielen.“ Folglich ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Hohes Chancenplus, aber keine Tor für beherzte Gastgeber

Auch in Halbzeit zwei machten die Leopoldsberger das Spiel und hatten entsprechend viel Ballbesitz. Die Gäste aus Felixdorf lauerten dagegen auf Konterchancen, die sich allerdings nur selten ergaben. Eine Viertelstunde vor Schluss schwächten sich die Leopoldsdorfer noch einmal selbst, als ihr Top-Stürmer David George nach einem Foul mit Gelb-rot vom Platz flog. In der 85. Minuten hatten die Gastgeber noch einmal die Riesenmöglichkeit zum Lucky Punch, der heute aber einfach nicht gelingen wollte. „Klar sind wir enttäuscht. Bis auf den Elfer haben wir über 90 Minuten lang so gut wie nichts zugelassen. Leider hat es heute nur zu einem torlosen Remis gereicht, aber wenn du keine Tore machst, kannst du natürlich auch nicht gewinnen“, so Aurohom nach dem Schlusspfiff.

Die Besten: Daniel Balics (TW), Moritz Kirschner (TW)