Gebietsliga West

Euratsfeld verstärkt noch einmal die Offensive - Verein setzt Weg mit den eigenen Spielern fort

Die Hinrunde der Saison 2018/19 verlief für SCU Euratsfeld ausgezeichnet, man kassierte nur eine Niederlage, etablierte sich rasch im Spitzenfeld und ging sogar als Herbstmeister in die Winterpause. Im Frühjahr verlief es nicht mehr ganz so perfekt, man verweilte unter den Topplätzen der Liga, der Verein konnte aber am Schluss nicht mehr in den Titelkampf eingreifen und belegte im Endklassement mit 46 Punkten Rang 4 der Gebietsliga West. Der Vorbereitungsstart auf die nächste Saison steht nun bevor, im Kader kam es zu vereinzelten Änderungen und Euratsfeld will auch in diesem Jahr vorne mitmischen.

Vier Abgänge und zwei Zugänge

"Mit der ganzen Saison muss man zufrieden sein, wir haben eine schöne Meisterschaft gehabt, die Mannschaft machte einen Schritt nach vorne und junge Spieler konnten ins Team integriert werden. Im Herbst waren wir sogar noch ganz vorne, der wirklich kleine Wermutstropfen war, dass wir nicht bis ganz zum Schluss vorne mistspielen konnten", blickt Euratsfelds sportlicher Leiter Mario Schuller noch einmal auf die abgelaufene Saison zurück.

Der Kickoff für die kommende Saison ist bei Euratsfeld an diesem Freitag, nächsten Montag startet die Mannschaft dann voll in die Vorbereitung auf 2019/20. Um laut Schuller in der Vorbereitung nicht eine Meisterschaft vor der Meisterschaft zu spielen, sind für die kommenden Wochen nur vier bis fünf Tests geplant.

Im Kader kam es zu punktuellen Veränderungen, Gabriel Schagerl ging zu Winklarn, Andreas Kromoser spielt nun bei Ferschnitz. Gabriel Raab wechselte zu Ardagger, zudem legte Clemens Raab eine Karrierepause ein. Im Gegenzug wurde mit Moritz Pfleger von Hausmening ein Defensivakteur geholt, der prinzipiell als 6er eingesetzt werden soll. Stefan Hörth wechselte zudem nach vielen Jahren bei Petzenkirchen zu Euratsfeld, durch den Stürmer will man in der Offensive noch an Klasse zulegen. "Die Transferaktivitäten sind damit abgeschlossen. wir werden unseren eingeschlagenen Weg weitergehen, spielen ohne Legionäre und es sollen immer die Hälfte Euratsfelder am Platz stehen. Zwei Abgänge werden daher auch intern kompensiert", so Schuller.

"Wir wollen auch oben mitmischen"

Angesprochen auf die Ziele für das kommende Jahr sowie die Einschätzung, welche Teams in der bevorstehenden Meisterschaft vorne dabei sein werden, meint Mario Schuller: "Es gab bei mehreren Teams wie Kematen und Hofstetten einen Umbruch, die Liga wird sicher wieder interessant. Vereine wie Lilienfeld und Hofstetten werden ganz vorne dabei sein, auch wir wollen wieder oben mitmischen und es wird sicher eine Mannschaft geben, die man noch nicht auf der Rechnung hatte."

 

 

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