Neuer Trainer und Team verjüngt - Oed startete gestern in die Vorbereitung

Mit einer komplett ausgeglichenen Bilanz, je vier Siegen, Remis und Niederlagen, belegte USV Oed/Zeillern zur Halbzeit der letzten Saison den sechsten Rang in der Gebietsliga West, zur Spitze fehlten zu diesem Zeitpunkt schon einige Punkte. In der Rückrunde sammelte das Team nur mehr elf Zähler ein, am Ende reichte für Rang 8, insgeheim hatte man sich aber mehr erwartetet. Die Mannschaft befindet sich inzwischen schon in der Vorbereitung auf die nächste Saison, im Kader gab es punktuelle Veränderungen und mit Krzysztof Kalinski wurde ein neuer, erfahrener Trainer mit an Bord geholt.

Positive Weiterentwicklung des Tormannes

"Mit dem Abschneiden im letzten Jahr kann man nicht zufrieden sein, wir hatten von Haus aus gedacht, dass wir mit diesem Spielermaterial mehr erreichen können. Irgendwie hat es aber nicht gepasst, nur wenige haben die Form und das Können auch auf den Platz gebracht und man sieht dies auch an der Punkteausbeute. Positiv ist dafür sicher, dass sich unser Tormann weiterentwickeln konnte, sich steigerte und im Frühjahr ein richtiger Rückhalt war. Zudem konnten einige junge Spieler in die Mannschaft integriert werden, wir waren im Frühjahr schwach besetzt und die jungen Akteure haben ihr Potential gezeigt", erklärt Oeds sportlicher Leiter Leopold Mühlböck.

Gestern war beim Achten des Vorjahres der Trainingsstart für die bevorstehende Saison, nächsten Montag absolviert die Mannschaft den ersten Test gegen Schwertberg. Es folgen fünf weitere Vorbereitungsspiele gegen durchwegs starke Gegner, ehe die Meisterschaft wieder startet.

Mannschaft jünger aufgestellt

In der Sommerpause kam es zu Veränderungen im Kader, Tomas Jun verließ schon vor Ende der letzten Saison den Verein. Martin Cseh ist ein weiterer Abgang. Michael Taurer und Markus Weinberger gingen zu Neustadtl und Sebastian Spreitz zu Mauer. Auf der anderen Seite wurden mit Michael Dietl von Haag und Hannes Mayrhofer von Aschbach zwei Spieler geholt, John Bosco Uroko ist nach einem Auslandsaufenthalt zurück und Peter Affengruber sollte dem neuen Coach nach längerer Pause wieder zur Verfügung stehen. "Ein Legionär wird noch zur Mannschaft stoßen, es täte dem Kader gut, wenn sich noch etwas ergibt, wir werden aber sicher nichts erzwingen", so Mühlböck.

"Unser neuer Trainer kann gut mit jungen Spielern, wir haben jetzt im Sommer einen Schnitt gemacht und die Mannschaft deutlich verjüngt, sie soll sich nun weiterentwickeln", fügt der sportliche Leiter von Oed abschließend hinzu.

 

 

 

 

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