Neuer Trainer nach erfolgreicher Saison - Nur wenige Kaderänderungen bei Kematen

Die Saison 2018/19 war für ASK Kematen durchaus eine sehr erfolgreiche, zur Halbzeit der Meisterschaft lag man ganz vorne dabei und spielte auch in der Rückrunde lange in den obersten Gefilden mit, am Ende fehlten nur sieben Punkte auf den ersten Gesamtrang in der Gebietsliga West. In der Sommerpause kam es zu einem Trainerwechsel und Stefan Nestl übernahm das Ruder des letztjährigen Tabellendritten. "Ich habe drei Runden vor Schluss in Biberbach gesagt, dass es meine letzte Saison ist. Nach 25 Jahren war ich eigentlich auf eine kurze Auszeit eingestellt. In der letzten Meisterschaftswoche hat aber Robert Langergraber erklärt, dass er wechseln wird. Kematen suchte erneut einen jungen Trainer und hat zu mir Kontakt aufgenommen, wir haben uns schnell geeinigt", erklärt Kematens Neo-Coach Stefan Nestl.

Eingespielte Truppe

"Kematen ist ein guter Verein und ein Urgestein in der Gebietsliga, einige Spieler waren mir bekannt, auch weil wir zwei Jahre gegeneinander gespielt hatten. Daher muss ich nicht bei null anfangen", so Nestl weiter. Die Mannschaft startete am 4. Juli in die Vorbereitung, nach dem Auftakttraining machte der Neo-Trainer noch Urlaub und in dieser Zeit übernahm der Co-Trainer die Einheiten. Einen Test hat Kematen bereits absolviert, in diesem kam eine Mischung aus Spielen der Kampfmannschaft und der Reserve zum Einsatz. Diesen Mittwoch trifft das Team auf Neuzeug, zum Abschluss der Testspielreihe geht es gegen Ybbs (2. Landesliga West).

"Die Vorbereitung ist sehr kurz, die Mannschaft ist körperlich aber sehr gut beieinander, wir haben eine eingespielte Truppe und es gibt nicht viel zu verändern. Der Großteil des Stammes ist geblieben, in den nächsten Wochen werden wir alles mit dem Ball trainieren", ergänzt der Coach von Kematen.

Im Kader gab es punktuelle Änderungen, der rechte Mittelfeldspieler Filip Kajic ging zurück nach Wels, auch Dusan Zuza zog wes wieder nach Oberösterreich und als dritter Abgang wurde Denis Kianek bekanntgegeben. Im Gegenzug ist der offensive Mitetfeldakteur Andreas Buchroither von Neuhofen zu Kematen gestoßen, Jannik Peham wurde von St. Peter geholt und verstärkt das rechte Mittelfeld. Weiters sind die jungen Marcel Zeilinger und Paul Schedlbauer (zuletzt AWF Waidhofen) bei Kematen gelandet.

"Die Ziele werden noch festgelegt"

"Kematen hat letzte Saison erfolgreich abgeschnitten, wir werden gemeinsam im Laufe der Vorbereitung ein Ziel für die nächste Meisterschaft festlegen. Dem Verein ist bewusst, dass das letzte Jahr sehr positiv war und wir scherzhafte Abgänge haben, wir wollen uns allgemein wieder im oberen Mittelfeld etablieren", erklärt Stefan Nestl abschließend.

 

 

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