Erfolgreiches Finish macht Hoffnung - Grein sucht nach Verstärkung im Mittelfeld

TSV Grein erlebte in der Hinrunde der Saison 2019/20 ein Wechselbad der Gefühle, nach durchaus ansprechendem Beginn musste die Mannschaft im Mittelteil des Herbstes mehrere Niederlagen in Serie hinnehmen, durch ein gutes Finish landete man aber noch mit 12 Punkten auf Platz 12 der Gebietsliga West. " Am Anfang lief es bis zum Sieg gegen Kematen gut, danach hatten wir aber eine negative Serie, wir waren nicht so sattelfest und dies hatte auch mit vielen Verletzungen zu tun. In den letzten drei Matches holten wir dafür noch sieben Punkte, mit dem Start und Schluss des Herbstes können wir sehr zufrieden sein", lautet die Herbstbilanz von Coach Christian Scheer.

"Wir wollen direkte Gegner auf Augenhöhe treffen"

"In der Hinrunde fehlte uns zeitweise Thomas Kloibmüller verletzt, es war eins schwerer Ausfall und wir mussten immer wieder zusätzlich Akteure vorgeben. Mit 12 Punkten kann man eigentlich nicht zufrieden sein, es ist aber immer noch besser als mit sechs Zählern in die Winterpause zu gehen. Wir hoffen, dass die verletzten Spieler möglichst alle zurückkehren können, Simon Schaurhofer wird allerdings nach einem Knorpelschaden weiter nicht auflaufen. Niklas Killinger hat uns im Mittelfeld lange gefehlt und war die letzten Spiele wieder dabei. Wir sind für das Frühjahr noch auf der Suche nach Verstärkung im Mittelfeld, sonst ist in der Transferzeit nicht wirklich etwas geplant", so Scheer weiter.

Greins Mannschaft trifft sich derzeit jede Wiche freiwillig in der Halle, am 29. Jänner startet der Verein in die offizielle Vorbereitung und man will dann laut dem Coach des 12. der Liga Vollgas geben. Sieben Tests stehen zudem am Programm, auch ein kurzes Trainingslager als Teambildung wird geplant, ehe man in die Rückrunde startet.

Angesprochen auf die Titelfavoriten in der Liga und die Ziele des eigenen Vereins für die Rückrunde meint Christian Scheer zum Abschluss des Gesprächs: "Hofstetten, Hainfeld und Lilienfeld werden vorne weg preschen, sie haben alle sehr viel Qualität im Kader und sind eine Klasse stärker als die anderen Teams. Durch unsre sieben Punkte am Schluss des Herbstes haben wir den Anschluss ans Mittelfeld bewahrt. Wir werden schauen, dass wir die direkten Gegner auf Augenhöhe treffen, es ist ab mit Vorsicht zu genießen, da die Mannschaften, die hinten stehen, sicher wieder aufrüsten werden. Wir werden auf uns schauen und ich hoffe, dass wir es mit unseren eigenen Leuten schaffen werden, die Klasse zu halten."

 

 

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