Zu viele Gegentore im Herbst - Biberbach will Defensive stärken und junge Spieler heranführen

USC Biberbach zeigte vor allem in der ersten Hälfte der Herbstmeisterschaft auf und setzte sich im Mittelfeld der Gebietsliga West fest, im Finish geriet der Motor aber ins Stocken und der Verein musste drei Niederlagen in Serie hinnehmen. Mit 16 Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis überwintert die Mannschaft an der siebenten Stelle. Nachdem wir im Sommer drei Stammspieler als Abgänge hatten, müssen wir auf jeden Fall mit dem Herbst zufrieden sein. Es hätten noch zwei, drei Punkte mehr sein können, in der Anfangsphase lief es aufgrund der Euphorie mit neuem Trainer und System sehr gut. Am Ende mussten wir noch bittere Niederlagen hinnehmen, diese taten sehr weh. Man muss aber die Kirche im Dorf lassen, wir konnten doppelt so viele Punkte wie im Herbst der letzten Saison einsammeln", zeigte sich Trainer Frane Zefi mit der Hinrunde zufrieden.

Schnelleres Umschalten der gesamten Mannschaft als Ziel

In einem Bereich sieht der Coach des Tabellensiebenten für das Frühjahr Handlungsbedarf: "In der Defensive müssen wir umstellen, wir haben mit 27 zu viele Gegentore bekommen. In diesem Bereich sollen die Fehler minimiert, das schnelle Umschalten als ganze Mannschaft verbessert und mehr Druck auf den Ball ausgeübt werden. Mein Team hat auf der andern Seite 27 Treffer erzielt, das können wir auch noch etwas besser machen und wollen mehr Möglichkeiten kreieren. Wenn wir dies schaffen, sind in der Rückrunde noch mehr Punkte drinnen."

Am 20. Jänner startet Biberbach in die Vorbereitung, sechs bis sieben Testspiele, die vor allem auf Kunstrasen in Waidhofen ausgetragen werden, sind dabei geplant. Die Mannschaft wird viel in der Halle und möglichst auch auf Kunstrasen trainiert, wenn möglich soll der Abschluss der Testspielreihe daheim auf eigenem Rasen stattfinden und der Verein misst sich mit guten Gegnern.

"Ein, zwei junge Spieler wären toll"

Laut Zefi wird der Kader über den Winter höchstwahrscheinlich unverändert bleiben, der im Sommer von St. Peter an alte Wirkungsstätte zurückgekehrt Kevin Schörghuber soll dem Team noch mehr helfen, mit Gabriel Geiblinger steht ein junger Spieler mit viel Potential nach absolviertem Bundesheer wieder zur Verfügung. Für den Trainer von Biberbach wäre es zudem toll, wenn man noch ein, zwei junge Spieler für die Zukunft mit an Bord holen könnte. Am Wochenende tritt Biberbach in Amstetten beim Hallenturnier an, das Team wird bunt durchgemischt auflaufen.

"Die drei Teams ganz vorne sind zu stark für diese Liga, sie werden es sich untereinander ausmachen. Beim Rest wird es von der Tagesverfassung abhängen, ich denke, die Liga wird sehr eng bleiben. Mein Ziel ist es, einen Platz zwischen 4 und 6 zu schaffen, Rang 7 oder 8 wäre auch kein Problem. Wir wollen mit hinten nichts zu tun haben, die Liga halten und weiter junge Spieler einbauen", skizziert Frane Zefi die Ziele seines Vereins im Frühjahr.