Erfolg mit einheimischen Spielern - Herbstmeister Hofstetten bereitet sich auf Dreikampf vor

"Wir haben im Vergleich zum Vorjahr das System geändert, agierten mit mehr Flachpassspiel und Ballbesitz. Dadurch war mein Team weniger auszurechnen und wir hatten neben Plan A auch einen Plan B. Im Herbst gelang es uns, in wichtigen Momenten die Tore zu erzielen, unsere Mannschaft hat konsequent bis zum Ende gespielt und wir konnten so auch schwierige Partien noch positiv gestalten", beschreibt SPU Hofstetten-Grünau Coach Wolfgang Talir die Gründe für die erfolgreiche Herbstrunde. Seine Mannschaft sammelte beeindruckende 36 Punkte ein, verlor nur das Spiel gegen Lilienfeld, feierte sonst zwölf Siege und liegt nach der ersten Saisonhälfte an der ersten Stelle der Gebietsliga West.

Neue Spieler sollen rasch integriert werden

"In der Hinrunde haben wir viel über das Zentrum agiert und das Flügelspiel ist noch nicht so gelaufen wie wir wollen. Zudem haben wir fast keine Tore außerhalb des 16ers erzielt. Die Standards sind offensiv noch verbesserungswürdig, defensiv sind wir schon bombensicher gestanden und haben fast nichts zugelassen", erörtert der Trainer des Leaders das Steigerungspotential für die Rückrunde.

Nächsten Montag startet Hofstetten in die Vorbereitung im Freien, dreimal in der Woche stehen Einheiten auf dem Plan und zudem jede Woche ein Match am Programm. Sechs Tests in Österreich sind fixiert, von 7. bis 9. Februar absolviert die Mannschaft zudem ein Trainingslager in Tschechien, bei dem auch zwei Vorbereitungsmatches gespielt werden. In der nächsten Zeit wird auch auf Teambuilding gesetzt, die neuen Spieler sollen so rasch wie möglich in die Mannschaft integriert werden.

Im Kader für das Frühjahr kam es zu punktuellen Änderungen, Florian Bader spielte zuletzt bei St. Veit, kann als linker oder rechter Außenverteidiger oder am Flügel eingesetzt werden. Defensivmann Daniel Stadlbauer kommt von Frankenfels, weiters wurde Goalie Philipp Neulinger von Kapelln verpflichtet und damit herrscht auf der Tormannposition noch mehr Konkurrenz. Auf der anderen Seite wird Torhüter Manfred Marinkovits kürzertreten, er lässt den Pass aber bei Hofstetten. Dominik Pepeunig verstärkt zudem die U23 und wird als rechte Hand des Trainers fungieren. "Für die Zukunft ist es wichtig, dass die Schere zwischen Kampfmannschaft und U23 kleiner wird, ich habe die Teams im Training zusammengezogen und wir hoffen, dass in den nächsten Jahren die Reserve wieder stärker auftritt.", erklärt Talir.

"Wir wollten im Winter kein unnötiges Risiko eingehen"

Zur Ausgangslage der Liga im Frühjahr meint Wolfgang Talir abschließend: "Es wird ganz vorne ein Dreikampf bleiben, Lilienfeld und Hainfeld haben einen super Kader und wollen unbedingt aufsteigen. Wir gehen den Weg mit österreichischen Spielern weiter und haben nur drei zugekaufte Akteure. Aufrüsten im Winter bringt nichts, wir wollen weiter mit Österreichern spielen und kein unnötiges Risiko eingehen. Das Ziel im Sommer war ein Top 4 Platz, nach dem Herbstmeistertitel wollen wir natürlich ganz vorne bleiben. Wenn wir nicht Meister werden, ist es aber sicher kein Beinbruch."

 

 

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