Auf Schlüsselpositionen verstärkt - Wilhelmsburg nimmt Kampf um den Klassenerhalt an

ASK Wilhelmsburg startete durchaus ansprechend in die Herbstmeisterschaft und sammelte in den ersten drei Partien vier Zähler ein, dabei gelang ein Remis gegen Titelkandidaten Lilienfeld und ein Sieg über Statzendorf. Im Verlauf der Hinrunde kamen aber fast keine Punkte mehr dazu, nur mehr gegen Mauer-Öhling und Biberbach gelangen zwei Unentschieden und die restlichen Begegnungen verlor die Mannschaft teils knapp. Mit sechs Zählern steht der Verein zur Halbzeit der Saison an der 14. und letzten Stelle der Gebietsliga West. In der Winterpause kam es zu einem Trainerwechsel und Thorsten Sassmann kehrte zu seiner alten Wirkungsstätte zurück, mit punktuell verändertem Kader will man die Mission Klassenerhalt schaffen. Ligaportal.at fragte bei Co-Trainer Jürgen Pinczker nach, er zieht noch einmal über den Herbst Bilanz, erklärt die Transfertätigkeiten und blickt auf das bevorstehende Frühjahr.

Großer Stamm eigener junger Spieler

Ligaportal.at: Wie fällt im Rückblick die Bilanz des Herbstes für Wilhelmsburg aus? Womit kann man zufrieden sein, worin will bzw. muss man sich für das Frühjahr noch steigern?

Jürgen Pinczker: "Sportlich gesehen war es sicherlich ein schwieriger Herbst. Die rote Laterne mit 6 Punkten spiegelt aber meiner Meinung nach nicht das Leistungsniveau der Mannschaft wieder. Das entscheidende war sicherlich, alle direkten Duelle mit einem Tor Unterschied verloren zu haben. Viel wichtiger als das Sportliche ist für mich, dass wir einen großen Stamm an eigene junge Spieler haben, die uns, wenn wir unsere Sache weiterhin konsequent durchziehen, in den kommenden Jahren viel Freude bereiten werde. Egal in welcher Klasse.

Leider mussten wir mit Milan Bundalo und Durim Morina 2 absolute Stammspieler kompensieren. Mit den 3 Neuzugängen hoffen wir natürlich auf eine Trendwende im Frühjahr."

Ligaportal.at: Wie kam es zum Engagement von Thorsten Sassmann als Trainer?

Jürgen Pinczker: "Nachdem wir uns von unserem KM Trainer Gerhard Henke trennten, war unsere Ideallösung schnell gefunden. Wir waren mit Thorsten von Anfang an auf einer Welle und auch seine Ansichten betreffend Vereinsentwicklung waren nahezu ident. Thorsten Sassmann ist ehemaliger Wilhelmsburger Meistertrainer der nicht nur am Spielfeld große Erfahrung aufweist, sondern uns auch als Funktionär unterstützen wird."

Ligaportal.at: Welche Zu- bzw. Abgänge gab es im Winter? Wollte sich Wilhelmsburg an gewissen Positionen verstärken und wie zufrieden ist man mit der Transferzeit?

Drei Zugänge

Jürgen Pinczker: "Milan Bundalo wechselte zu Titelaspirant Lilienfeld, Durim Morina zu seinen Stammverein Traisen und die beiden Legionäre Boris Balis zu Sallingberg bzw. Boris Juhas zu Hausleiten. Unsere Neuzugänge Adam Nedorost, Eric Willer und Dimitrije Kostadinovic verstärken unsere Mannschaft auf den jeweiligen Schlüsselpositionen (Sturm, 6er und IV). Wir sind insoweit sehr zufrieden, da Sie auch unter der Woche am Training sind und somit eine dementsprechende Mannschaftsentwicklung möglich ist."

Ligaportal.at: Was erhofft sich der Verein vom Frühjahr und was erwartet euch im Rennen um den Ligaverbleib?

Jürgen Pinczker: "Wir nehmen definitiv den Kampf um den Klassenerhalt an. Es ist sicher eine schwierige Aufgabe, aber aufgeben tut man bekanntlich einen Brief. Die Situation ist so, wird der Klassenerhalt geschafft, ist das sicher ein toller Erfolg für Mannschaft und Fans. Sollten wir absteigen ist das mit Sicherheit kein Beinbruch, denn die 1. Klasse West-Mitte hat auch ihre Vorteile. Man darf also gespannt sein auf das Frühjahr 2020."

 

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