Zwei neue tschechische Spieler für USV Oed/Zeillern

Nach einem durchwachsenen Herbst findet sich der USV Oed/Zeillern mit zehn Punkten im unteren Drittel der Tabelle der Gebietsliga West wieder. Ganze neun der insgesamt 13 Spiele gingen verloren, Verbesserungspotenzial liegt auf der Hand. Im Winter wurde man unter anderem deshalb auf dem Transfermarkt aktiv.

 

Schwierige Hinrunde nach geplatztem Transfer

Der Rückblick auf die abgelaufene Herbstsaison fällt aus Sicht des Elften in der Hinrundentabelle, USV Oed/Zeillern, naturgemäß etwas schaumgebremst aus. „Sportlich war es natürlich nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Es war natürlich auch irgendwo zu erwarten, da transfermäßig ein paar Sachen schiefgelaufen sind, die nicht in unserem Ermessen gestanden sind“, informiert mit Leopold Mühlböck der Sportliche Leiter des Vereins. „Wir hatten schon einen Mittelfeldspieler verpflichtet, der dann aber – zwei Tage vor Übertrittsschluss – abgesagt hat. Zu diesem Zeitpunkt konnten wir natürlich nicht mehr reagieren. Dann ist unser bester Stürmer, Radek Hrdy, ausgefallen. Nun, bereits am Weg zurück, hat er sich leider die Achillessehne gerissen“, so Mühlböck, der sich von diesem Rückschlag jedoch nicht aus dem Konzept bringen lässt.

„Wir haben zum Ende hin sehr oft mit acht original Oeder Spielern gespielt, uns da auch sukzessive gesteigert und am Schluss ganz gute Leistungen gezeigt. Wir haben daheim drei, vier Mal mit nur einem Tor Unterschied verloren, wenn du hier ein paar Unentschieden machst, schaut es auch anders aus.“

Valenta und Capek wechseln in den Westen

Nun, in der Winterpause, hatte man beim USV Oed/Zeillern ausführlich Zeit, zu reagieren. „Zu uns kommt Jiri Valenta, der zuletzt in Deutschland bei Bischofswerda gespielt hat, mit David Capek verstärkt uns darüber hinaus ein weiterer Tscheche. Abgänge haben wir keine, die restliche Mannschaft bleibt gleich“, informiert Mühlböck. Valenta kam auf Vermittlung des bereits in Oed aktiven Landsmannes Pavel Elias in den Westen Niederösterreichs. Die beiden können künftig, so Mühlböck, auch gemeinsam aus dem Raum Prag anreisen, Capek wiederum spielte bereits in Österreich, kam von St. Martin.

Die Ziele für das kommende Frühjahr formuliert man in Oed/Zeillern wie folgt: „Bei uns in Niederösterreich weiß man ja nie, wie viele Teams absteigen und wohin. Wir wollen daher so schnell wie möglich ins gesicherte Mittelfeld kommen, damit wir am Ende eben keinen Stress bekommen. Wir absolvieren dazu eine ganz normale Vorbereitung, dann starten wir, wenn es das Wetter zulässt, in die neue Saison“, so der Sportliche Leiter Mühlböck abschließend.