SVU Mauer-Öhling will nach solider Hinrunde variabler werden

Der SVU Mauer-Öhling hat mit sechs Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen einen äußerst soliden Herbst gespielt und sich mit dieser Bilanz auf dem fünften Rang in der Tabelle der Gebietsliga West platziert. Die Ausgangsposition für das Frühjahr scheint relativ klar zu sein, der Rückstand zu den ersten drei Teams erscheint bereits relativ groß, auf Tabellenplatz acht hingegen hat man aktuell lediglich zwei Punkte Vorsprung. Ligaportal.at hat Sektionsleiter Johann Dendl zum Gespräch gebeten.

 

Mauer-Öhling exakt im Soll

Die Kicker des SVU Mauer-Öhling haben im Herbst zwar nicht herausragend, jedoch sehr ordentlich performt und für eine Präsenz des Vereins im Vorderfeld der Liga gesorgt. Entsprechend fällt auch das Resümee von Funktionärsseite aus. „Wir haben den erhofften Tabellenplatz unter den ersten Fünf erreicht. Es war dabei etwas Konstanz drinnen im Vergleich zum letzten Jahr, als wir im Herbst mit Verletzungen und einer neuen Mannschaft ganz schlecht performt hatten. Der Trend des guten letzten Frühjahrs hat sich nun diesen Herbst ein wenig fortgesetzt, man ist zufrieden, die Erwartungshaltung ist erfüllt. Es gibt auch neue ambitionierte Vereine, von daher ist Platz fünf für uns in Ordnung“, sagt mit Johann Dendl der Sektionsleiter des Vereins.

In Mauer-Öhling hat man insgesamt drei Neuzugänge zu vermelden. Sascha Becksteiner kam aus Melk, Nico Stadler kehrte von ebendort zum Verein zurück, Marko Bliznac wechselte von Aschbach zum Fünften der Gebietsliga West.

Konstanz und Variabilität gefordert

Für die Vorbereitung hat man sich bewusst für das Prozedere entschieden, vorerst einmal drei Wochen zu trainieren, um dann sechs Spiele zu absolvieren. Anfang März steigt dann erneut das Trainingslager in Lindabrunn. „Das hat sich bewährt, dort geht es auch um Teambuilding. Die Mannschaft hat danach gefragt, das herbeigesehnt, wir haben das dann auch erfüllt, ich denke, das ist im Sinne aller“, so Dendl.

Die Ziele des Vereins skizziert der Sektionsleiter wie folgt: „Der Verein definiert sich nicht über einen Aufstieg, sondern es geht um Entwicklung und darum, Konstanz ins Spiel hineinzubringen. Wir vollen vielleicht ein wenig variabler werden, haben Probleme, wenn wir ohne Linien spielen, fällt uns nichts ein, hier wollen wir variabler agieren, diese Konstanz beibehalten und erreichen, dass man eine Richtung sieht. Der Tabellenplatz ergibt sich von selbst. Wir haben eine starke Konkurrenz, auch unter diesem Aspekt wäre es ungerecht, hier eine Zahl zu nennen. Die ersten Fünf wären natürlich wieder wünschenswert, es geht aber um die Entwicklung der Mannschaft, uns zu stabilisieren und variantenreicher zu werden.“

Ligaportal-App downloaden: Tausende Spiele live! Android | iPhone | Huawei