Lilienfeld will auch in der kommenden Saison vorne angreifen

Der SC Lilienfeld beendete die Herbstsaison mit 32 Zählern auf Platz drei in der Gebietsliga West. Gerne hätte man den Erfolgslauf auch im Frühjahr fortgesetzt, doch das Coronavirus machte diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Für die anstehende Spielzeit sieht man sich gut aufgestellt. Um in dieser an die Vorsaison anknüpfen zu können, hat man auf dem Spielersektor nochmals nachgerüstet. Sieben Abgängen stehen acht Neuzugänge gegenüber. Auch auf die Unterstützung des Hauptsponsors kann man weiter zählen.

 

Das öffentliche Leben stand während des Lockdowns zwar still, hinter den Kulissen wurde in Lilienfeld jedoch eifrig an vielen Stellschrauben gedreht. „Das die vergangenen Monate ruhig waren, kann ich nicht sagen“, so Obmann Gernot Edy. „Wir haben sehr intensiv auf und an allen Ebenen gearbeitet“, betont er. Man sei untereinander stets in intensivem Kontakt gewesen, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. „Anfangs hatten wir wöchentliche Videokonferenzen mit den Spielern. Wir wussten ja nicht wie es weitergeht und wollten den Jungs zeigen, dass wir weiter für sie da sind“, lässt Edy wissen.

Hauptsponsor bleibt an Bord

„Wir haben im wirtschaftlichen Bereich sehr hart daran gearbeitet, die Kurve zu kriegen“, erklärt Edy bezüglich der finanziellen Basis des Klubs. Ausschlaggebend war dabei Hauptsponsor Prefa, der den Lilienfeldern weiter treu bleibt. „Wir sind natürlich sehr froh, dass unser Hauptsponsor Prefa weiter hinter uns steht. Ein Ausstieg hätte uns schwer getroffen“, so Edy. Bezüglich der weiteren Sponsoren bleibt er vorsichtig: „Ich kann noch nicht sagen, wie wir das genau handhaben werden. Durch den Saisonabbruch konnten wir ihnen nicht mehr die gewünschte Präsenz bieten. Irgendwo sind wir ihnen da auch was schuldig. Der eine oder andere wird wohl wegbrechen, fürchte ich.“

„Wollen vorne mitspielen“

Das Saisonziel in Lilienfeld ist dagegen klar: Man will wieder vorne mitspielen, sei sich aber bewusst, dass „die ganze Liga sehr gut ist“, betont der Obmann. „Die 1b von Amstetten sehe ich als heißen Kandidaten für ganz vorne“, so Edy über die Favoritenrolle in der anstehenden Spielzeit.

In dieser will man den Fokus vermehrt auf junge Spieler legen. „Wir wollten einen guten Mix aus jungen Talenten und routinierten Kräften haben. Jede Position ist doppelt besetzt“, erklärt Edy, der „Woche für Woche einen ehrgeizigen Konkurrenzkampf“ erwartet.“ Mit Marco Wollinger (St. Aegyd) konnte man einen erfahrenen Spieler zurück nach Lilienfeld holen, aus Mank stößt Marco Moser hinzu. Zusätzlich verpflichtete man eine Handvoll aufstrebender Talente: Abdul Barut (19, Post SV), Mendim Osaj (18, Brigittenau), Yusuf Ebrahim (18, Penzing), Kasim Kirilmaz (18, Wiener Sport-Club), Ryan Nzogang (18, Elektra) und Yassin Elnour (16, Floridsdorf). Die Neuzugänge waren auch nötig, verlassen im Gegenzug doch einige arrivierte Spieler den SCL. Goalie Christoph Hager zieht es nach Getzersdorf, Jasmin Fejzic wechselt zu Wieselburg. Gökhan Ünver läuft künftig für Royal Persia auf, Matteo Postl für St. Aegyd. Kevin Habacher verabschiedet sich nach Wilhelmsburg, während Lukas Sadol seine Schuhe künftig für den FV Floridsdorf schnürt. Der 18-jährige Ediz Saritas versucht sein Glück nächstes Jahr in Brigittenau.

 

Zugänge:

Marco Wollinger (St. Aegyd), Marco Moser (Mank), Abdul Barut (Post SV), Mandim Osaj (Brigittenau), Yusuf Ebrahim (Penzing), Kasim Kirilmaz (Wiener Sport-Club), Ryan Nzogang (Elektra), Yassin Elnour (Floridsdorf)

Abgänge:

Lukas Sadol (Floridsdorf), Matteo Postl (St. Aegyd), Christoph Hager (Getzersdorf), Kevin Habacher (Wilhelmsburg), Jasmin Fejzic (Wieselburg), Gökhan Ünver (Royal Persia), Ediz Saritas (Brigittenau)

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