Grein möchte heuer im gesicherten Mittelfeld landen

In der letztlich abgebrochenen Vorsaison lief es für den TSV Grein nicht wie gewünscht. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag man mit zwölf erzielten Punkten auf Rang zwölf der Gebietsliga West. Heuer soll es für den oberösterreichischen Klub besser laufen: Das Ziel ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld. Dabei mithelfen soll ein alter Bekannter: Lukas Wöran kehrte nach einem Jahr in der Regionalliga aus St. Florian zurück. Er soll für den nötigen Schwung in der Offensive sorgen.

 

"Auch uns hat die Coronakrise stark getroffen", betont Greins Obmann Helmut Leimer. Wie jedes Jahr hatte man auch heuer wieder einen Top-Klub für ein Freundschaftsspiel eingeladen. "Nachdem wir 2019 Rapid Wien bei uns hatten, wäre es heuer der LASK gewesen", erklärt Greiner. Aufgrund der Pandemie fiel das mit großer Freude erwartete Event ins Wasser. Finanziell stehe man aber dennoch gut da. "Das Spiel wäre das Tüpfelchen auf dem i gewesen", so der Obmann. Doch es gibt auch Positives zu vermelden: "Wir konnten das Spiel zu gleichen Konditionen um ein Jahr verschieben und hoffen, dass es 2021 dann klappt", schildert Leimer. 

Die Sponsoren hielten dem Verein bisher die Treue, wenngleich es natürlich sein könne, "dass noch einer abspringt", lässt Leimer wissen. In der coronabedingten Zwangspause ließ man sich für seine Partner etwas Besonderes einfallen: In den sozialen Netzwerken des Klubs verbreitete man ein originelles Video, in dem die Sponsoren die Hauptrolle spielten. "Wir verbuchten viele Likes, das Video kam sehr gut an", freut sich Leimer.

Rückkehrer bringt geballte Offensivpower

Nachdem man in der annullierten Vorsaison gegen den Abstieg zu kämpfen hatte, möchte man seine Sache heuer besser machen. Mit Lukas Wöran kehrt geballte Offensivkraft nach Grein zurück, nachdem dieser im Vorjahr für Regionalligist St. Florian aufgelaufen war. "Wir freuen uns natürlich sehr, dass er wieder bei uns ist", hält Leimer fest. Der 25-Jährige soll für die nötigen Tore sorgen. Die Gründe für seinen Wechsel sind privater Natur, wie Leimer erklärt: "Er ist beruflich stärker eingespannt." 

Die Vorbereitung in Grein ist bereits in vollem Gange. Bisher sei man "nicht unzufrieden"; wie Leimer betont. "Es zeigt sich ein Trend, der positiv ist", schildert das Vereinsoberhaupt. Dies belegen auch die Ergebnisse in den bisher absolvierten Testspielen. Gingen die ersten beiden noch verloren (jeweils 0:2 gegen Bad Kreuzen sowie Purgstall), konnte man zuletzt drei Siege feiern (6:0 gegen Neustadtl, 4:3 gegen Ried/Rdmk., 1:0 gegen Winklarn).

Das Ziel für die anstehende Saison ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld, wie Leimer festhält. Ob diese fertig gespielt werden kann, ist aufgrund der Pandemie jedoch unsicher. Leimer dazu: "Man sieht ja, dass in den Porfiligen laufend Coronafälle auftauchen. Daher denke ich, dass auch die Amateurklassen bald betroffen sein könnten. Ich bin aber vorsichtig optimistisch, dass wir die Meisterschaft zu Ende spielen können", so der Obmann abschließend.

 

Zugänge:

Lukas Wöran (St. Florian), Thomas Sickinger (Waldhausen), Daniel Oana (Baumgartenberg)

Abgänge:

Emil Eisenhuber (Pabneukirchen)