Eberstalzell: "Sind im Frühjahr eigentlich stärker"

Nachdem die Union Eberstalzell im Herbst zur Überraschungsmannschaft der 1. Klasse Mitte-West avancierte, konnten die Mannen von Trainer Manfred Freilinger die Winterpause in vollen Zügen genießen. Seit zwei Wochen ist aber Schluss mit lustig, bereitet sich der Tabellenfünfte auf die Rückrunde vor, in der man auf eine weitere Präsenz im Vorderfeld der Tabelle hofft. Im Winter hat sich der Kader nur geringfügig verändert.

Der Liebe wegen ist Mario Freudenthaler von Hellmonsödt zur Freilinger-Elf gewechselt. "Seine Freundin kommt aus Eberstalzell, weshalb der Torwart im Winter zu uns gestoßen ist", weiß der Coach, der auf Alois Weingartner (Karriereende) und Patrick Polic (Pettenbach) im neuen Jahr verzichten muss. "Darüberhinaus waren keine Aktivitäten geplant und haben auch keine weiteren Transfers getätigt, genießt das bewährte Personal auch im Frühjahr mein Vertrauen", so Freilinger.

Im ersten Testspiel mussten sich die Kicker aus Eberstalzell Bezirksligist Gschwandt mit 1:3 geschlagen geben. "Der Gegner war etwas stärker, doch wir hatten eigentlich die besseren Chancen, haben aber einige Sitzer ausgelassen. Für das erste Spiel nach der langen Pause war die Leistung in Ordnung", ist Manfred Freilinger zufrieden. Am kommenden Sonntag wird gegen Gosau getestet, ehe die Eberstalzeller in der übernächsten Woche ihre Zelte im Burgenland aufschlagen und von 1. bis 4. März ein Trainingslager in Bad Tatzmannsdorf abhalten.

Nach der ausgezeichneten Hinrunde hat die Freilinger-Elf Lunte gerochen und möchte weiterhin an den Aufstiegsplätzen schnuppern. "Wir dürfen nicht erwarten, einen Aufstiegsplatz zu belegen, doch sollte keine Mannschaft aufsteigen wollen, möchten wir die Chance nützen", ist der Coach zuversichtlich. "Natürlich wollen wir weiterhin vorne mitmischen, wir sind aber auch Realisten und wissen, dass das nicht einfach wird. Obwohl wir im Frühjahr eigentlich immer stärker sind, können wir durchaus zufrieden sein, wenn es uns auch in der Rückrunde gelingt, 23 Punkte zu sammeln."

Insgeheim träumt man in Eberstalzell aber vom großen Wurf, vertraut das heimstärkste Team der Liga auf seine Stärke im Autobahnstadion. "Im Herbst haben wir die ersten sechs Heimspiele gewonnen, das vielleicht wichtigste - gegen Vorchdorf - aber leider verloren. Da im Frühjahr - bis auf Vorchdorf - die unmittelbaren Konkurrenten allesamt nach Eberstalzell reisen müssen, rechnen wir uns gute Chancen auf einen vorderen Tabellenplatz aus", meint Manfred Freilinger, der derzeit aus dem Vollen schöpfen kann - bis auf die üblichen Wehwehchen sind alle Spieler fit.


Günter Schlenkrich

Foto: Martin König

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