Vorchdorf: Trotz "Punkteminimum" Maximum erreicht

In den vergangenen beiden Jahren errreichte die ASKÖ Vorchdorf mit 64 bzw. 60 Punkten jeweils nur den Vizemeistertitel. Aufgrund der damals noch fehlenden Relegation schauten die Vorchdorfer trotz einer jeweils sensationellen Punkteausbeute durch die Finger. In der aktuellen Saison der 1. Klasse Mitte-West sammelte die Elf rund um Spielertrainer Ivo Colic "nur" 53 Punkte. Doch in diesem Jahr war kein "Frankenburg" oder "Krenglbach" in der Liga, war der dritte Anlauf in Richtung Meistertitel von Erfolg gekrönt. Vor einer Rekordkulusse von rund 900 Zuschauern kürten sich die Vorchdorfer mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen die Union Eberstalzell zum Meister.


Grandiose Zuschauerkulisse und tolle Stimmung am Sportplatz in Vorchdorf. Nach vier Siegen in den letzten sechs Runden konnte der Tabellenführer mit einem weiteren "Dreier" aus eigener Kraft den Titel erringen. Zunächst konnte Eberstalzell recht gut mithalten. Das Tor des Titelanwärters konnten die Gäste allerdings nicht wirklich gefährden. Große Erleichterung herrschte am Platz als Gerald Prielinger in der 31. Minute zur Vorchdorfer Führung einschießen konnte. Sechs Minuten später war Kevin Wallmen zum 2:0 erfolgreich – den Sekt konnte man also zumindest schon einmal kaltstellen.

Im Laufe der zweiten Halbzeit war der Sieg der Colic-Elf zu keiner Zeit gefährdet. Der frischgebackene Meister hatte das Spiel jederzeit unter Kontrolle und spielte den Sieg locker nach Hause. In der 82. Minute gelang abermals Prielinger das Tor zum 3:0-Endstand. Während Vizemeister Allhaming in der Relegation gegen Sipbachzell noch um den Aufstieg kämpfen muss, darf in Vorchdorf in diesen Tagen ausgelassen gefeiert werden. 

Gerald Prielinger, Sektionsleiter-Stellvertreter ASKÖ Vorchdorf:
„Wir haben eigentlich drei Jahre um den Titel mitgespielt und in den letzten beiden Saisonen 64 bzw. 60 Punkte erreicht. Heuer haben wir nicht unbedingt mit dem Titel gerechnet, da uns im letzten Sommer einige wichtige Spieler verlassen haben. Im Dreikampf um dem Meistertitel sind wir dann doch, selbst für uns überraschend, als Sieger hervorgegangen. Wir haben uns den Meistertitel verdient, es war aber auch etwas Glück dabei."

Manfred Freilinger, Trainer Union Eberstalzell:
„Vier, fünf Spieler meiner Mannschaft haben heute die Normalform nicht erreicht. Die erste Halbzeit war aber gar nicht so schlecht. Den Rückstand von 0:2 haben wir uns durch zwei Eigenfehler eingehandelt. Zweitweise konnten wir das Spiel offen halten, haben jedoch das Tor des neuen Meisters kaum gefährden können."


Josef Krainer

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