ASK Blaue Elf Wels: Überraschender Trainerwechsel in der Messestadt

Im Vorjahr kam der ASK Blaue Elf Wels als Vierter ins Ziel. Die aktuelle Saison der 1. Klasse Mitte-West war für die Messestädter im Herbst von einem ständigen Auf und Ab geprägt, weshalb die Blaue Elf in der Tabelle bis auf den neunten Platz durchgereicht wurde und nur fünf Punkte über dem "Strich" überwintert. "Wir haben bislang 18 Zähler gesammelt und hätten uns einige Punkte mehr am Konto gewünscht. Aber zum einen hatten wir großes Verletzungspech, und zum anderen hat die nötige Konstanz gefehlt", erklärt Obmann Christian Baurnberger.

 

Höhen und Tiefen

Der Neuntplatzierte bilanzierte nach sechs Runden mit je drei Siegen und Niederlagen ausgeglichen. Auch in der zweiten Herbsthälfte verzeichneten die Messestädter Höhen und Tiefen, standen in den übrigen sieben Spielen drei weiteren Siegen vier Niederlagen gegenüber. "Auch wenn wir uns etwas mehr erwartet hätten, war der Herbst nicht schlecht, aber auch nicht berauschend. Aufgrund der angesprochenen Verletzungen haben uns ständige Ausfälle aber das Leben schwer gemacht", so Baurnberger, der sich über vier Heimsiege freuen konnte - in der Fremde fuhr die Blaue Elf zwei "Dreier" ein. Während vier Mannschaften weniger oft ins Schwarze trafen, kassierten nur zwei Teams mehr Gegentore. "Die fünf bis zehn Tore die wir zu viel erhalten haben, haben uns jene Punkte gekostet, die wir uns am Konto gewünscht hätten. Aber auch vorne haben wir uns schwer getan und nicht immer getroffen. Die mäßige Trefferausbeute hat auch damit zu tun, das Stürmer Emanuil Metodiev verletzungsbedingt wochenlang pausieren musste. Sebastian Rathmayr ist aber in die Bresche gesprungen und hat anständige Leistungen abgeliefert", weiß der Obmann.

 

Trainerwechsel - drei Neuerwerbungen und ein Abgang

Da Ralf Dotter aus privaten Gründen sich eine Auszeit nahm, mussten die Welser sich nach einem neuen Coach umsehen. "Ein Trainerwechsel war nicht geplant, zudem hat Ralf seine Entscheidung uns kurzfristig mitgeteilt. Mit Andreas Werth trägt nun ein Coach die Verantwortung, der nicht allzu viel Erfahrung aufweist, aber fachlich ungemein kompetent ist, weshalb wir felsenest davon überzeugt sind, dass er der richtige Mann ist", meint Christian Baurnberger. Während Metodiev die Messestadt Richtung Rottenbach verlassen hat, stehen mit Verteidiger Marko Perac (Stadl-Paura Juniors), der wieder an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist, sowie Mittelfeldspieler Marko Kovjenic (Micheldorf) und dem serbischen Stürmer Marko Nikolic drei Neuerwerbungen zur Verfügung.

 

Oberes Tabellendrittel im Visier

Die Blaue Elf hat bislang vier Testspiele bestritten: 6:0 gegen Stroheim, 4:1 gegen Steinhaus, 2:1 gegen Sipbachzell und 2:2 gegen Pichling. Am kommenden Sonntag sind die Kicker aus Rüstorf der nächste Gegner. Da die Abstiegszone nicht allzu weit entfernt ist, sollten die Messestädter im Frühjahr gut aus den Startblöcken kommen. "Das ist der Plan, wollen rasch in die Gänge kommen und den Klassenerhalt frühzeitig in trockene Tücher bringen. Natürlich müssen wir aufpassen, gehen aber davon aus, nicht ernsthaft in Abstiegsgefahr zu geraten", so Baurnberger. "Unser Ziel ist, die 40-Punkte-Marke zu knacken. Gelingt es uns, dieses Vorhaben zu realisieren, ist der Sprung ins obere Drittel möglich".

 

Zugänge:
Andreas Werth, Trainer (zuletzt ASKÖ Mauthausen)
Marko Kovjenic (SV Micheldorf)
Marko Perac (ATSV Stadl-Paura Juniors)
Marko Nikolic (Serbien)

Abgänge:
Ralf Dotter, Trainer (Karrierepause)
Emanuil Metodiev (Union Rottenbach)

Transferliste OÖ 1. Klasse Mitte-West

Bisherige Testspiele:
6:0 gegen Union Stroheim (2MO)
4:1 gegen Union Steinhaus (2MO)
2:1 gegen Union Sipbachzell (2MO)
2:2 gegen Union Pichling (1M)

Testspiele-Übersicht OÖ 1. Klasse Mitte-West

 

Günter Schlenkrich 


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