SC Offenhausen: "Keiner weiß, was ihn erwartet"

Der SC Offenhausen ist seit geraumer Zeit in der unteren Tabellenregion präsent. Auch im Herbst tat sich der SCO schwer, beendete die Hinrunde der 1. Klasse Mtte-West beendete die Hinrunde am zehnten Platz und war vom "Strich" nur durch zwei Punkte getrennt. Unter Neo-Trainer Ermin Kuric nahmen sich die Hausruckviertler für das Frühjahr viel vor und wollten das Abstiegsgespenst auf Distanz halten, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison für die Kicker aus Offenhausen jedoch ein jähes Ende.

 

Erstes, lockeres Training

"Die Situation ist außergewöhnlich und für alle nicht einfach. Auch wenn wir nicht alles glauben dürfen, müssen wir gewisse Regeln einhalten und das Beste daraus machen", erklärt Sportchef Jürgen Heppner, der der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes mit gemischten Gefühlen entgegensieht. "Nach einer langen Pause freuen sich alle Spieler auf ein gemeinsames Training, auch wenn keiner weiß, was ihn erwartet. Aufgrund der fehlenden Perspektive bzw. strengen Bestimmungen wissen auch wir nicht, wie wir damit umgehen müssen. Deshalb steht am morgigen Montag eine Besprechung auf dem Programm, der ein lockeres Training folgen soll. Im Nachwuchs warten wir die Öffnung der Schulen ab und starten etwas später".

 

"Vernünftige und richtige Entscheidung"

In Offenhausen kann man mit dem Beschluss des ÖFB-Präsidums leben. "Auch wenn aufgrund der Abstiegsgefahr der Abbruch der Saison für uns kein Nachteil ist, ist es letztendlich eine vernünftige und richtige Entscheidung. Denn die Saison nach der Hinrunde zu werten, wäre den Absteigern gegenüber nicht fair gewesen. Es hätte aber auch andere Möglichkeiten gegeben. Man hätte zum Beispiel die Chance wahren können, die Saison im nächsten Frühjahr zu beenden. Zudem hat die Option, die Punkte mitzunehmen, einen fairen Ansatz und wäre eine Überlegung wert gewesen, grundsätzlich sollten aber bei einer neuen Saison alle Mannschaften unter den gleichen Voraussetzungen an den Start gehen", meint der Sportchef.

 

Ausschau nach E22-Spieler

Von einem Saisonstart im Herbst ist man im Hausruckviertel nicht gänzlich überzeugt. "Alle wünschen sich, dass es bald losgeht, aufgrund der noch immer strengen Maßnahmen sieht es derzeit aber nicht danach aus. Zudem ist zu befürchten, dass bei einer möglichen zweiten Welle die Meisterschaft erneut abgebrochen werden muss. Aber die Ankündigung, bei Versanstaltungen im Kultur-Bereich Zuschauer zu erlauben, ist für den Fußball ein überaus positives Signal", sagt Jürgen Heppner, der sich seit geraumer Zeit mit der Pesonalplanung beschäftigt. "Jene Spieler, die noch nicht lange bei uns sind, haben ihr Bleiben zugesagt. Zudem sind die Langzeitverletzten weitgehend wieder fit. Demzufolge ist keine großartige Kaderveränderung zu erwarten, wenngleich wir Ausschau nach dem einen oder anderen E22-Spieler halten".

 

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