"Unter dem neuen Trainer hat es zuletzt schon sehr gut funktioniert." - Roland Brandstätter, sportlicher Leiter des SV Eberschwang im Interview

Der SV Eberschwang überwintert als Tabellenzehnter der 1. Klasse Mitte-West lediglich einen Punkt über dem Strich. Nachdem man noch während der Saison die Zusammenarbeit mit Trainer Bela Koplarovics beendete, übernahm erst Roland Brandstätter interimistisch, ehe zuletzt mit Zoran Aleksic schon ein neuer Trainer am Ruder war. Mit ihm soll nun das Ziel Klassenerhalt erneut gelingen, wie uns Roland Brandstätter, sportlicher Leiter des SV, im Interview verriet.

Ligaportal: Wie fällt nun mit etwas Abstand ein Fazit bezüglich dem vergangenen Herbst aus?

Brandstätter: „In erster Linie war es sicher ein sehr durchwachsener Herbst. Wir konnten zwar eigentlich über weite Strecken stets gut mithalten, haben dann aber einfach zu oft noch knapp verloren. Zumeist gar nur mit einem Tor Unterschied. Wir haben uns dann noch während der Saison mit unserem Trainer Bela Koplarovics darauf verständigt, dass wir die Zusammenarbeit beenden. Daraufhin habe ich mit meinem Kollegen Stefan Eichlseder die Mannschaft interimistisch betreut, während wir trotzdem auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter waren. Diesen haben wir dann in Zoran Aleksic gefunden, der schon die letzten zwei Herbstrunden als Trainer fungierte. Diese Entwicklung war sicher nicht so optimal, trotzdem hat die Mannschaft unter seiner Führung die beiden letzten Spiele sehr ordentlich bestritten und vier Punkte geholt. Demnach sind wir sehr positiv gestimmt, das Ziel Klassenerhalt mit Zoran Aleksic auch zu schaffen.“

Ligaportal: Wird man im Winter auch am Spielermarkt aktiv werden?

Brandstätter: „Nein, das wird sich heuer sicher nicht ausgehen, dass wir Spieler holen können. Aber es wird auch keine Abgänge geben, müssen wir daher auch niemanden nachbesetzen. Wir wollen mit der gleichen Mannschaft weitermachen und vertrauen auch darauf, dass diese das gesteckte Ziel erreichen wird.“

Ligaportal: Momentan ist es freilich nicht absehbar, wann Trainings oder Spiele wieder möglich sein werden. Wie gelingt es, die Motivation bei den Spielern hochzuhalten?

Brandstätter: „Ich glaube, dass es da allen Amateur-Vereinen gleich geht. Natürlich ist es eine schwierige Zeit für alle, aber wir vertrauen darauf, dass unsere Spieler individuell Gas geben und sich fit halten. Unser Trainer war zuletzt auch sehr aktiv und gibt wöchentlich Trainingsaufgaben an die Mannschaft weiter. Somit sind wir eigentlich seit 15. Jänner zurück in der Vorbereitung und erfüllen die Jungs sehr diszipliniert die Aufgaben des Trainers, wenngleich wir hier nicht auf Kontrolle durch Trainingsaufzeichnungen setzen. Es wird aber die Situation nicht einfacher, gerade jetzt, wo die Nachtragsspiele Anfang März bereits abgesagt sind.  Ich verstehe den Verband aber schon auch, ist diese Zeit aktuell einfach nicht planbar.“

Ligaportal: Sie sprechen schon die nächste Frage an: Mittlerweile gibt es mehrere Szenarien, wie die Saison beendet werden kann. Welche ist aus Ihrer Sicht am realistischsten?

Brandstätter: „Wir haben jetzt noch drei Spiele aus dem Herbst ausständig. Allesamt eigentlich gegen direkte Konkurrenten. Diese Partien wird man mit Sicherheit durchbringen bis Juni, wenngleich ich nicht unbedingt ein Fan dieser Lösung bin. Aber wenn man die bisherige Saison unbedingt werten will, wird es wohl darauf hinaus laufen. Klarerweise ist es für die Vereine, die um den Aufstieg spielen, eine blöde Situation, wenn man wieder keine Möglichkeit bekommt aufzusteigen, andererseits frage ich mich aber, wie fair es für die Vereine im Abstiegskampf dann wirklich ist. Eine gerechte Lösung zu finden ist da sicher nicht einfach.“

Ligaportal: Der Herbst war natürlich auch in der Abwicklung von Trainings oder Heimspielen durchaus einzigartig. Wie gut seid ihr damit zurecht gekommen?

Brandstätter: „Probleme gab es in dieser Hinsicht eigentlich nicht wirklich, trotzdem war und ist es weiter sehr herausfordernd. Weil es gerade auch wieder aktuell ist und ich mich zurück erinnere an das Frühjahr 2020, plant man jetzt schon die zweite Winter-Vorbereitung, man macht Spiele aus, braucht dafür natürlich auch Kunstrasenplätze. Da steckt viel Aufwand dahinter und man weiß nie wirklich, wie es weiter geht. Auch von der finanziellen Seite ist es eine bittere Situation. So wie es im Herbst dann zum Schluss war hast du keine Besucher bei den Heimspielen, keine Ausschank. Man hat Kosten, kann aber keine Einnahmen lukrieren. Wir stehen zwar durchaus auf gesunden Füßen und sind auch sehr froh über den Förderungsbetrag, schlussendlich hoffen wir aber alle, dass es bald vorbei sein wird.“

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