Neuer Trainer führt Union Haag/Hausruck in die Erfolgsspur - Sektionsleiter Dominik Kaltenecker im Interview

Vor etwas mehr als einem Jahr überwinterte die Union Haag/Hausruck noch im Mittelfeld der Tabelle der 1. Klasse Mitte-West. Nach dem vorzeitigen Abbruch aufgrund der anhaltenden Pandemie und der darauffolgende Wiederaufnahme im Sommer kristallisierte sich die Mannschaft von Trainer Josef Bögl bald als erster Verfolger des nunmehrigen Tabellenführers Blaue-Elf Wels heraus. Neo-Trainer Bögl war wohl auch mit ein entscheidender Faktor für den Aufwärtstrend zuletzt, wie Sektionsleiter Dominik Kaltenecker im Interview mit Ligaportal.at unter anderem verriet.

Ligaportal: Ein für euch wohl sehr erfreulicher Herbst ist nun zu Ende. Wie fällt ein Fazit der vergangenen Monate aus sportlicher Sicht aus?

Kaltenecker: „Die bisherige Saison war bislang natürlich sehr positiv für uns. Wir hatten im Sommer ja einen Trainerwechsel hinter uns gebracht und mit Josef Bögl einen alten Bekannten zurückgewonnen. Er ist sicherlich ein großer Faktor gewesen, dass wir schlussendlich zurück in die Erfolgsspur gefunden haben. Wir haben uns sehr konstant präsentiert und sind auf einem guten Weg. Die Mannschaft war im Herbst letztendlich stets auf dem Punkt da und hat richtig abgeliefert.“

Ligaportal: Mit welchen Zielen geht man nun in eine mögliche Rückrunde? Wird es im Winter auch Verstärkungen geben?

Kaltenecker: „Wir wollen diesen Weg grundsätzlich so weiterführen und die starke Herbstsaison bestätigen. Sollten nur die verbleibenden Spiele aus dem Herbst nachgetragen werden, wollen wir diese positiv gestalten und vielleicht können wir sogar noch nach vorne angreifen. Grundsätzlich wollen wir auch im Frühjahr über unser starkes Kollektiv kommen und werden der Mannschaft in dieser Konstellation auch weiter das erarbeitete Vertrauen aussprechen. Somit wird es mit Ausnahme von Thomas Wasner, der von seiner Leihe aus Geboltskirchen zurück kommt, keine Neuzugänge geben. Auch Abgänge sind keine zu erwarten.“

Ligaportal: Es kursieren schon einige mögliche Szenarien, wie die Meisterschaft beendet werden könnte. Was ist laut Ihrer Sicht die wohl wahrscheinlichste?

Kaltenecker: „Das ist schwer zu sagen, wie es weitergehen wird. Es sollte jeder mal zumindest die verbleibenden Spiele nachholen können, dann werden wir weitersehen, was noch möglich ist. Ich möchte da aber nicht wirklich spekulieren. Die Hoffnung ist da, dass es normal weitergehen kann, wir werden es in den nächsten Wochen dann sehen, wie es weitergeht.“

Ligaportal: Momentan verschiebt sich ein möglicher Trainingsbetrieb auch immer weiter nach hinten. Wie gelingt es, auch in dieser ungewissen Phase die Motivation hochzuhalten?

Kaltenecker: „Ich denke, dass alle gerne Sport betreiben und sind viele zuletzt immer wieder Laufen, Skifahren, Langlaufen, etc. gewesen. Mittlerweile haben wir geschlossen mit Laufeinheiten begonnen, sind auch Intervallläufe am Trainingsplan. Somit sind wir guter Dinge, dass wir alle fit aus der doch längeren Winterpause bekommen. Eine Pause war sicher nicht schlecht, es stimmt uns aber sehr positiv, dass man nun merkt, dass sich alle Spieler wieder auf die Rückkehr des Fußballs freuen und dementsprechend auch an sich arbeiten. Daher haben wir auch keine Angst, dass uns aufgrund der längeren Pause Spieler abhanden kommen. Vor allem freuen wir uns schon darauf, wenn das Vereinsleben wieder auftaut und wir wieder zusammenkommen können.“

Ligaportal: Der Herbst war auch aufgrund der diversen Auflagen und Maßnahmen recht fordernd in puncto Abwicklung von Trainings und Heimspielen. Wie seid ihr damit zurecht gekommen?

Kaltenecker: „ Das hat eigentlich alles sehr gut funktioniert. Auch das Publikum war immer sehr diszipliniert und war sicher froh, dass auch unter Auflagen gespielt werden konnte. Sicher gab es gewisse Einschränkungen, aber lieber so, als gar nicht. Da wir auch sehr glimpflich durch diese Zeit gekommen sind und keine positiven Fälle hatten, konnten wir den Trainingsbetrieb auch in vollem Umfang durchziehen. Zum Glück haben wir die Corona-Krise nicht so erlebt, wie vielleicht der eine oder andere Verein.“

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