„Wir müssen die Power bekommen, um über 90 Minuten marschieren zu können!“ – Prams Neo-Coach Norbert Petershofer im Interview

Die letzte Halbsaison, bevor Corona ein zweites Mal einen Abbruch des Meisterschaftsbetriebs erzwang, war keine besonders starke aus Sicht des SV Europlan Pram aus der 1. Klasse Mitte-West. Vor einigen Monaten vollzog der Verein dann einen Trainerwechsel und verpflichtete mit Norbert Petershofer, der zuvor beim Ligakonkurrenten UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt engagiert gewesen war, einen neuen starken Mann an der Seitenlinie. Die Schwächen, die man in genannter Phase offenbart hatte, scheint er genau analysiert zu haben, um in einem nächsten Schritt an den richtigen Stellschrauben drehen zu können. Ligaportal.at sprach mit ihm.

 

Ligaportal: Welchen Eindruck haben Sie von Ihrer neuen Truppe?

Petershofer: „Wir haben am 19. Mai mit dem Training begonnen. Zunächst war es freiwillig. Die letzten vier Wochen werden nun entscheidend sein. Hoffentlich können wir die Trainingsbeteiligung hochhalten. Der Kader ist nicht unbedingt groß. Ich denke aber, dass wir zufrieden sein können. Auf die Partie gestern gegen Neuhofen im Innkreis können wir aufbauen. Das war eine gute Leistung gegen einen spielstarken Gegner. Am Ende ging es 3:3 aus.“

Ligaportal: Der Transfer von Roland Megyeri, der vom SV Neumarkt/Pötting aus der Bezirksliga West kam, steht schon länger fest. Was hat sich personell sonst noch bei euch getan?

Petershofer: „Gergely Nagy kam vom UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt. Verlassen haben uns Ferdinand Diensthuber und Florian Sperl. Diensthuber ist ein routinierter Akteur, Sperl ein junger Spieler. Beide gingen zur Union Weibern.“

Ligaportal: Welche Schwerpunkte werden Sie in der Vorbereitung setzen? Werdet ihr ein Trainingslager abhalten?

Petershofer: „Trainingslager gibt es keines. Am Anfang haben wir den Schwerpunkt natürlich auf die Grundlagenausdauer gelegt. Jetzt haben wir mit taktischen Trainings begonnen. Wir haben im vergangenen Herbst zu viele Tore kassiert. Wir müssen nun kompakter werden und die Power bekommen, um über 90 Minuten marschieren zu können.“

Ligaportal: In der ersten Meisterschaftsrunde wartet der ESV Wels. Haben Sie sich mit dem Gegner bereits beschäftigt? Wie schätzen Sie diesen ein?

Petershofer: „Ich kenne den Gegner. Vor Corona haben wir mit dem UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt gegen sie gespielt. In Wels haben wir damals gewonnen. Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft mit vielen Technikern. Es ist aber noch schwierig zu sagen, wie sie dann konkret auftreten werden. Ich weiß auch noch nicht, inwiefern sich die Mannschaft durch Transfers verändert hat. Das muss man erst sehen.“


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