SV Pram: "Wissen, wo wir herkommen"

Der SV Europlan Pram blickt auf ein ereignisreiches Jahr mit zwei verschiedenen "Halbzeiten" zurück. Nach einer schwachen Rückrunde kamen die Hausruckviertler in der vergangenen Saison nur als Vorletzter ins Ziel, nutzten aber die zweite Chance und fixierten in der Relegation, im Duell mit Riegerting, den Ligaverbleib. In der aktuellen Spielzeit der 1. Klasse Mitte-West sind die Mannen von Trainer Rene Erkner-Sacherl, der seit September 2021 die Verantwortung trägt, auf der anderen Seite der Tabelle präsent und überwintern als Fünfter im oberen Drittel. "Die gemeisterte Relegation war ein positives Erlebnis und hat die Mannschaft zusammengeschweißt. Wir wissen, dass wir über eine gewisse Qualität verfügen, aber im Gegensatz zum Vorjahr ist es uns im Herbst gelungen, das Potenzial abzurufen", erklärt der Coach.

 

Stabile Defensive - 8 Badalyan-Tore

Während sechs Mannschaften öfter ins Schwarze trafen, kassierten nur die beiden Top-Teams, ESV Wels und Allhaming/Weißkirchen 1b, weniger Gegentore. "Wir konnten uns auf eine kompakte Defensive stützen, hätten vorne aber gerne ein paar Tore mehr erzielt. Aber das Gesamt-Paket hat grundsätzlich gepasst. Zudem hat der im Sommer verpflichtete neue Stürmer sich als erhoffte Verstärkung erwiesen", spricht Erkner-Sacherl den 31-jährigen Armenier Gevorg Badalyan an, der für acht der 24 Pramer Treffer verantwortlich zeichnete.

Als einziges Team der Liga auf eigenem Platz noch ungeschlagen

Obwohl die Kicker aus dem Bezirk Grieskirchen eine negative Auswärts-Bilanz verzeichnen, kann der Trainer den Leistungen in der Fremde viel Positives abgewinnen: "Auch wenn wir auswärts drei Mal verloren haben, konnten wir beim ESV  Wels einen 2:1-Sieg feiern und haben gegen den Herbstmeister die bislang beste Saisonleistung abgeliefert. Auch das Unentschieden beim Tabellenzweiten aus Allhaming war beachtlich". Ebenso wie der Herbstmeister aus der Messestadt mussten sich die Pramer bislang drei Mal geschlagen geben, zudem ist der SV auf eigener Anlage das einzige noch ungeschlagene Team der Liga. "Die Heimstärke freut uns ganz besonders. Wir tun uns vor heimischer Kulisse etwas leichter und wissen unseren großen Platz zu nutzen", weiß Rene Erkner-Sacherl.

Geplante Kadererweiterung

Aktuell wird in Pram in der Halle gekickt, zudem stehen Lauf-Einheiten auf dem Programm. Mitte Januar nimmt der Fünftplatzierte die Vorbereitung in Angriff. Beim Trainingsauftakt wird Erkner-Sacherl möglicherweise einen erweiterten Kader vorfinden. "Wir sind nicht zwanghaft auf der Suche nach Verstärkungen, beobachten jedoch den Transfermarkt genau. Denn wir sind bemüht, den Kader zu erweitern, weshalb der eine oder andere Spieler im Winter unter Umständen bei uns landen könnte", sagt der Coach und freut sich, dass aus heutiger Sicht keine Abgänge zu erwarten sind.

Vorsichtige Zielsetzung

Obwohl die Hausruckviertler von der Tabellenspitze nur durch sechs Punkte getrennt sind, wird in Pram der Ball flach gehalten. "Aus sportlichen Gründen sollte man den größtmöglichen Erfolg anstreben, das ist auch bei uns so. Aber wir wissen, wo wir herkommen und waren noch im Sommer in akuter Abstiegsgefahr. Wir machen uns keinen Druck und geben ein aktive Präsenz im Aufgstiegskampf nicht als Ziel aus", bleibt Rene Erkner-Sacherl am Boden. "Wir wollen aber die Aufstiegsaspiranten zumindest ärgern. Und sollten wir gut durch das Frühjahr kommen und vorne mitmischen können, würden wir uns freuen. Letztendlich wären wir aber zufrieden, wenn wir den eroberten Platz im oberen Drittel der Tabelle behaupten können". 


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