UFC Peterskirchen: "Mussten den Sieg im Innviertler Cup teuer bezahlen"

Nach einer starken Rückrunde belegte der UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt in der vergangenen Saison der 1. Klasse Mitte-West den siebenten Platz. In der aktuellen Spielzeit verzeichnete die Elf um Spielertrainer Peter Mate einen makellosen Start, danach zeigte der Pfeil zumeist jedoch in die falsche Richtung, weshalb es für die Innviertler im Herbst nur zum zehnten Rang reichte. "Nach einem starken Frühjahr konnten wir im Sommer mit dem Sieg im Innviertler Cup einen sensationellen Erfolg feiern. Dadurch war die Sommerpause aber sehr kurz und hatten dann im Herbst mit dem Verletzungsteufel zu kämpfen. Auch wenn die Freude im Sommer groß war, mussten wir den Erfolg im Innviertler Cup teuer bezahlen", begründet Sportchef  Manuel Pögl die aktuelle Präsenz in der gefährlichen Zone der Tabelle.

 

Nach perfektem Saisonstart schlägt Verletzungsteufel gnadenlos zu

Der UFC kam perfekt aus den Startblöcken und feierte in den ersten drei Runden ebenso viele Siege. Damit hatte die Mate-Elf ihr Pulver aber fast schon verschossen, konnte in den übrigen zehn Spielen keinen weiteren "Dreier" einfahren und verzeichnete jeweils fünf Unentschieden und Niederlagen. "Wir haben am Beginn Herbstmeister ESV Wels geschlagen und auch in unserer schwächen Phase ordentliche Spiele gemacht. Das Problem war jedoch, dass der Verletzungsteufel gnadenlos zugeschlagen hat und den Ausfall etlicher Leistungsträger nicht kompensieren konnten", spricht Pögl das Fehlen von Jonas Sinzinger (Knie) und Festim Abdulla (Kreuzbandriss) an. Auch Florian Penninger und Bela Koplarovics standen über weite Strecken nicht zur Verfügung, zudem machte Spielertrainer Mate der Meniskus zu schaffen.

Geringe Torausbeute

Der Tabellenzehnte feierte zwei Heimsiege und behielt in der Fremde einmal die Oberhand. Nur drei Teams kassierten weniger Gegentore, aber lediglich das Schlusslicht aus Haag verzeichnete weniger Treffer. "Auch die mangelnde Torausbeute ist dem Verletzungsteufel geschuldet und konnten das Fehlen von Koplarovics, der im Vorjahr unser Torgarant war und auch im Innviertler Cup konstant getroffen hat, sowie Penninger nicht kompensieren. Obwohl unser Kader an seine Grenzen gestoßen ist und es darum zur erhofften Präsenz im oberen Drittel der Tabelle nicht gereicht hat, hat in den meisten Spielen nicht viel gefehlt", meint der Sportchef. "Erfreulich ist, dass die Jungen in die Bresche gesprungen sind, ihre Sache ordentlich gemacht haben und wir in der U24-Tabelle weit oben stehen".

Neuer Defensivspieler - Trainingslager in Ungarn

Im Innviertel stehen aktuell Lauf-Einheiten auf dem Programm, am kommenden Freitag fällt der Startschuss zur offizellen Vorbereitung. Im ersten Testspiel ist am 4. Februar am Kunstrasen in Hohenzell die Union Mehrnbach der Gegner. In den Semesterferien wird in Bük ein Trainingslager abgehalten. Die Reise nach Ungarn wird auch eine Neuerwerbung antreten, wechselte mit Manuel Rauscher ein Defensivspieler, der als Sechser oder Verteidiger eingesetzt werden kann, von Weng nach Peterskirchen. Der im letzten Sommer verpflichtete Elmir Velic kehrt hingegen wieder nach Riegerting zurück. "Mehr wird sich im Winter nicht tun. Weitere Transfers sind auch nicht notwendig, da - bis auf Abdulla - die Langzeitverletzten zurückkehren und der Kader somit gut besetzt ist", ist Manuel Pögl mit dem aktuellen Personal zufrieden.

"Aufgrund der vorhandenen Qualität gehören wir eigentlich in die Top-Fünf"

Obwohl die Abstiegszone nur wenige Punkte entfernt ist, sind die Peterskirchener fest davon überzeugt, mit dem Abstiegsgespenst keine nähere Bekanntschaft machen zu müssen. "Wir kennen die Gründe, warum es im Herbst nur zum zehnten Platz gereicht hat, wissen jedoch, dass wir aufgrund der vorhandenen Qualität eigentlich in die Top-Fünf gehören. Demzufolge machen wir uns keine großen Sorgen und gehen nicht davon aus, in der Rückrunde gegen den Abstieg kämpfen zu müssen", so Pögl. "Sollten wir weitgehend verletzungsfrei durch das Frühjahr kommen, werden wir den Sprung in die obere Hälfte der Tabelle schaffen. Vielleicht gelingt es uns sogar, das vor der Saison gesteckte Ziel, Rang fünf, zu erreichen".

 

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